Ikke Hüftgold fordert ein Umdenken in der Fernsehlandschaft

Nach seinen schweren Vorwürfen gegenüber Sat.1 geht Ikke Hüftgold jetzt einen Schritt weiter. Statt nur eine Aufklärung der Situation zu verlangen, fordert er ein generelles Umdenken in der Fernsehlandschaft! Das ist passiert.

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Nach dem "Promis unter Palmen"-Shitstorm folgt nun der nächste Skandal für Sat.1. Der Sender scheint derzeit nur noch mit negativen Nachrichten von sich sprechen zu machen, so wirft Ikke Hüftgold Sat.1 vor "Quotenjagd auf dem Rücken missbrauchter Kinder" zu machen.

Das ist passiert

Für TV-Tauschexperiment "Plötzlich arm, plötzlich reich" soll der Mallorca-Sänger eine Woche lang sein Leben eintauschen. Bis zum Tag der Dreharbeiten weiß Matthias Distel, wie Ikke eigentlich heißt, nichts über die Tauschfamilie, außer dass sie arm sei.

Die Verhältnisse vor Ort führen dazu, dass der Sänger in Tränen ausbricht und die Situation schnell hinterfragt. Er recherchiert auf eigene Faust und findet heraus, dass zwei von vier Kindern und die Mutter in psychologischer Behandlung seien.

Abbruch der Dreharbeiten

Der ehemalige Promi Big Brother-Kandidat fühlt sich zunehmend unwohl mit der ausbeuterischen Situation und entscheidet sich zum Abbruch der Dreharbeiten. Er kann es moralisch nicht mit sich vereinbaren, Kinder, die sich in therapeutischer Behandlung befinden, diesem Druck durch die Dreharbeiten ausgesetzt zu sehen.

Nach langem Zögern beschließt Ikke schließlich via Instagram mit seinen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Gegenüber Promiflash äußert sich der Ballermannsänger im Nachhinein über seine Entscheidung:

Ich hatte Angst, aber ich bin jetzt erleichtert, dass ich mir diese Last von der Seele genommen habe. (...) Im Endeffekt überwog bei mir der Gedanke, dass das Kindeswohl nicht verhandelbar ist und dass ich mich selbst auch nicht mehr im Spiegel anschauen konnte!

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