Spitzel in den eigenen Reihen? Attila Hildmann wusste vor der Staatsanwaltschaft von seinem Haftbefehl!
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Attila Hildmann wusste vor der Staatsanwaltschaft von seinem Haftbefehl!

Im Februar wird ein Haftbefehl gegen Attila Hildmann ausgestellt. Noch bevor die Staatsanwaltschaft darüber informiert wird, ist der Kochbuchautor selbst in Kenntnis gesetzt worden und spottete aus der Ferne. Doch wer war der Informant?

Recherchen von WDR und Süddeutsche Zeitung zu Attila Hildmann führen dazu, dass sich jetzt die Berliner Justiz einschaltet. Denn wie konnte der Verschwörungsideologe seinen 100.000 Followern auf Telegram von dem Haftbefehl schreiben, ohne dass mehr als eine Handvoll Menschen davon Bescheid wusste?

Haftbefehl gegen Hildmann

Wie tagesschau.de berichtet, beantragt die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Hildmann beim Amtsgericht in Berlin-Tiergarten. Erst am 19. Februar - einem Freitag - und kurz vor Feierabend trifft die Haftrichterin ihre Entscheidung.

Erst am Montag darauf erfährt die Staatsanwaltschaft von dem positiven Bescheid. Weder Attila Hildmann noch seine Anwälte wurden zu diesem Zeitpunkt informiert und doch schreibt Hildmann in der Nacht von Samstag auf Sonntag (dem 20. auf den 21. Februar) auf seinem Telegram-Kanal von dem Haftbefehl.

Ermittlungen gegen Unbekannt

Zu diesem frühen Zeitpunkt wussten nur wenige Menschen um den Arrest: die Haftrichterin selbst, deren Mitarbeiter, eine Sekretärin in der Geschäftsstelle und ein Sicherheitsmann, der die Akte transportiert hatte.

Jetzt wird gegen Unbekannt ermittelt, denn Hildmann wird wegen dringenden Verdachts der Volksverhetzung, der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gesucht.

Warum der Haftbefehl aber so und so zu spät kam, erfahrt ihr im Video!


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