"Frosch im Hals": Das kann dahinter stecken

Kaum etwas ist nervtötender als einen "Frosch im Hals" zu haben. Doch was viele oft leicht abtun, kann die eine oder andere Krankheit verbergen.

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Der sprichwörtliche "Frosch im Hals" ist uns nicht nur allen bekannt, er ist auch ebenso unerwünscht und unbeliebt. Das ständige Räuspern ist nicht nur nervig, sondern auch anstrengend für den Körper. Meist steckt dahinter eine einfache Erkältung, doch es kann auch noch andere Gründe geben.

Virusinfekt oder PNDS?

Experten vermuten hinter dem Dauerräuspern meist einen Virusinfekt, der, wenn er auf die Stimmbänder oder den Kehlkopf schlägt, den unbeliebten Reflex auslöst. Ähnlich wie beim Husten versucht der Körper damit festsitzenden Schleim loszuwerden. Besonders im Winter sind viele Menschen davon betroffen.

In selteneren Fällen kann hinter dem "Frosch im Hals" das Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS) stecken, wodurch es zu einer Überproduktion von Schleim im Bereich der Nase und Nasennebenhöhlen kommt und der von dort aus in den hinteren Rachenbereich fließt. Zwar schlucken wir täglich unbemerkt rund einen halben Liter Schleim hinunter, um unsere Schleimhaut zu befeuchten, bei PNDS handelt es sich aber um eine weitaus größere Menge, die der Körper versucht, durch Räuspern oder Reizhusten zu lösen.

Räuspern kann ein Anzeichen von Reflux sein

Eine dritte Erklärung – und eine, die vielleicht überraschen mag –, ist der sogenannte stille Reflux, bei dem unbemerkt Magensäure aus der Speiseröhre zurück in den Kehlkopf fließt und dort die Schleimhaut angreift. Das kann in nicht wenigen Fällen zu einer Entzündung führen. Davon können auch viele betroffen sein, die nicht unter spürbarem Sodbrennen leiden und dann nur über eine Magenspiegelung festgestellt werden.

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