Andre Agassi: Erstmals spricht Steffi Grafs Mann über seine schwere chronische Erkrankung
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Andre Agassi: Erstmals spricht Steffi Grafs Mann über seine schwere chronische Erkrankung

Von Martin Gerst

Seit seiner Geburt leidet Andre Agassi unter einer schmerzhaften Krankheit - in seiner Autobiografie verrät der Tennis-Star, was es damit auf sich hat...

Auch wenn Steffi Graf und Andre Agassi ein Leben wie aus dem Bilderbuch führen, wissen viele nicht, dass der Tennis-Star seit seiner Geburt an einer chronischen Krankheit leidet, die sein traumhaftes Leben überschattet.

Andre Agassi leidet seit Geburt an Olisthesis

In seiner Autobiografie Open spricht der 49-Jährige tatsächlich völlig offen und ehrlich über seine Krankheit: "Ich wurde mit Olisthesis geboren, einem Wirbelgleiten, was bedeutet, dass sich ein Wirbel im unteren Teil meiner Wirbelsäule selbständig macht, dass er rebelliert", so der Tennis-Star.

Weiter erklärt er: "Wegen dieses einen rebellischen Wirbels haben die Nerven in meiner Wirbelsäule kaum Bewegungsfreiheit. Bei der kleinsten Bewegung fühlen meine Nerven sich sofort beengt. Dazu zwei Bandscheibenvorfälle und ein Wirbelkörper, dessen knöchernes Wachstum immer wieder provoziert wird, um diesen Bereich der Wirbelsäule zu schützen, sodass meine Nerven regelrecht Platzangst kriegen."

Andre Agassi: "In solchen Situationen kann ich mich nur noch hinlegen und abwarten"

Diese Krankheit äußere sich des Weiteren in schmerzhaften Attacken: "Wenn sie (die Nerven, Anm. d. Red) dann anfangen, gegen die Enge zu protestieren, wenn sie Stresssignale aussenden, fährt mir ein Schmerz ins Bein, der mir den Atem raubt und unverständliche Worte entlockt. In solchen Situationen kann ich mich nur noch hinlegen und abwarten", so Agassi in seinem Buch.

In einem gemeinsamen Interview mit seiner Frau Steffi Graf klagt der Tennis-Star im März diesen Jahres im Stellar Magazin über die körperlichen Folgen, jahrelang als Profi-Sportler gearbeitet zu haben. Dabei wird die Krankheit für Andre sicherlich eine große Rolle spielen. Bleibt zu hoffen, dass der 49-Jährige auch in Zukunft einen Weg findet, mit seiner Krankheit bestmöglich umzugehen.


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