Magda Schneider und Hitler: Schwarzer veröffentlicht Romy Schneiders größtes Geheimnis
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Magda Schneider und Hitler: Schwarzer veröffentlicht Romy Schneiders größtes Geheimnis

1976, sechs Jahre vor ihrem Tod, gibt Romy Schneider der Feministin Alice Schwarzer ein exklusives Interview und gesteht ihr das wohl größte Geheimnis ihres Lebens ein. Erst 40 Jahre später macht Schwarzer dieses publik.

In einem Interview am 12. Dezember 1976 steht Schauspielerin Romy Schneider der Feministin Alice Schwarzer Rede und Antwort. Erst 40 Jahres später veröffentlicht Schwarzer die Tonbänder des Interviews und kommentiert das Gespräch.

In der Doku auf Arte lässt Schwarzer eine ganz schöne Bombe platzen. So sagt sie über Romy Schneider: "Sie war komplett davon überzeugt, dass ihre Mutter sexuelle Beziehungen zu Hitler hatte."

Magda Schneider

Magda Schneider, die Mutter von Romy Schneider, war bekanntermaßen eine der Lieblingsschauspielerinnen von Adolf Hitler. Doch laut ihrer Tochter Romy ging der Kontakt zwischen beiden über Bewunderung hinaus.

Glaubt man der legendären Schauspielerin, besuchte ihre Mutter Magda Hitler regelmäßig in seinem Quartier in Obersalzberg. Romy selbst hasste diese Besuche und hat sie ihrer Mutter nie verziehen.

Warum so spät?

Alice Schwarzer erklärt, warum sie so lange geschwiegen hat. Romy Schneider habe sie gewarnt: "Wenn du es anderen erzählst, Alice, dann wäre das sehr schlecht."

Dennoch hat sich Alice Schwarzer heute für die Wahrheit entschieden:

Ich habe ihren Wunsch nach Verschwiegenheit jahrzehntelang respektiert. Doch um ihre Verzweiflung, ihren Schmerz, ihre Sensibilität zu begreifen, müssen es die Leute wissen. Ich glaube, jetzt ist der richtige Zeitpunkt.

Romy Schneider starb 1982 im Alter von 43 Jahren. Zuvor musste Romy Schneider den schmerzhaften Verlust ihres Sohnes verkraften, ihr Mutter Magda hingegen lebte noch bis 1996. Das komplette Interview seht ihr in der Doku "Ein Abend mit Romy", das ARTE zum wiederholten Male ausstrahlt.

Romy Schneider in "La Voleuse" in Berlin, 1966  Juergen Vollmer/Popperfoto / Kontributor@Getty Images
Von Sarah Kirsch

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