"Star Wars"-Star über traumatisches Fan-Erlebnis: "Nichts kann einen auf die Angst vorbereiten"
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"Star Wars"-Star über traumatisches Fan-Erlebnis: "Nichts kann einen auf die Angst vorbereiten"

"Star Wars"-Star über traumatisches Fan-Erlebnis: "Nichts kann einen auf die Angst vorbereiten"

Eine Rolle in einem Star Wars-Film zu übernehmen, ist wohl ein Traum vieler Schauspieler, den die Britin Daisy Ridley sich erfüllen konnte. Dass der Ruhm aber auch seine Schattenseiten hat, lernt sie insbesondere nach Erscheinen von Star Wars: Das Erwachen der Macht auf sehr unangenehme Weise.

In der Rolle der Rey wird Daisy Ridley einem breiten Publikum bekannt. Obwohl ihr das Drehen der Filme viel Spaß bereitet, muss die Schauspielerin am eigenen Körper erfahren, was es heißen kann, berühmt zu werden.

"Nichts kann einen auf die Angst vorbereiten"

Im Interview mit der Sun spricht die Britin darüber, wie ihr Bekanntheitsgrad zu einem Trauma bei ihr geführt hat. Daisy Ridley spricht dabei über Vorfälle mit Stalkern, die sie nachhaltig belasten:

Ich hatte schon ein paar Stalking-Vorfälle und absolut nichts kann einen auf die schlimme Angst vorbereiten, die du fühlst. Das erste Mal ist es vor ein paar Jahren in New York passiert, als dieser große Typ mir nachts bis zum Hotel gefolgt ist. Ich weiß nicht, ob er einfach nur ein besessener Fan war oder jemand, der etwas Schlimmes vorhatte, aber jedes Mädchen wäre in meiner Situation in Panik geraten.

Daisy schafft es, den Mann mit ihrem Verhalten in die Flucht zu schlagen: Sie schreit ihn an, was diesen dazu bewegt, wegzurennen. Damit ist der Vorfall allerdings noch nicht abgetan. Sie schafft es nicht, das Erlebte alleine zu verarbeiten.

"Man kann sich nicht auf alles vorbereiten"

Die Britin begibt sich in Therapie, um den Moment der Angst besser verarbeiten zu können. Obwohl ihr bewusst gewesen sei, dass sie nach dem Erscheinen des Films nie wieder einfach in ein Restaurant oder ins Kino gehen könne, gebe es "Dinge, auf die man sich einfach nicht vorbereiten kann."

Selbst Carrie Fischer habe sie damals schon gewarnt, dass das Erscheinen in einem Star Wars-Film das Leben jedes Schauspielers auf den Kopf stellen würde und Regisseur JJ Abrams geht sogar noch einen Schritt weiter: Er sagt ihr, dass die Filme für die Fans eine Art Religion sein.

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i'm sooooooo excited

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Ihre Zusage scheint sie trotz der unschönen Umstände, die der Rum mit sich bringt, nicht zu bereuen. Über die Filme und vor allem Der Aufstieg Skywalkers sagt sie: "Ich denke nicht, dass ich jemals eine bessere Storyline hätte haben können als in diesen drei Filmen. Ich denke wirklich, dass wir den besten Kampf in der gesamten Geschichte von Star Wars haben, also bereitet auch darauf vor!"

Das hört sich doch vielversprechend an!

Von Simone Haug
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