Während sie auf Wunder hoffen: Daniel Küblböcks Familie plant Pilgerstätte

Während sie auf Wunder hoffen: Daniel Küblböcks Familie plant Pilgerstätte

Ein Jahr ist es nun schon her, dass Daniel Küblböck von Bord der Aida verschwunden ist - jetzt sprechen seine Hinterbliebenen darüber, wie sie sich heute damit fühlen...

Vor genau einem Jahr verschwindet Daniel Küblböck auf See - auch wenn nach und nach ans Licht kommt, wie krank Daniel wirklich war, will seine Familie noch immer nicht wahrhaben, dass er womöglich nie wieder nach Hause kommt. Im Interview mit der Bild erklären seine Hinterbliebenen nun, wie sie aktuell mit Daniels Verlust umgehen.

Familie Küblböck gibt die Hoffnung nicht auf

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Obwohl die Wahrscheinlichkeit eher gering ist, das Daniel wieder auftauchen könnte, will seine Familie die Hoffnung dahingehend nicht aufgeben, wie seine Stiefmutter Marianne Küblböck betont: "Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben. Wir lassen ihn nicht für tot erklären. Wir haben auch keinen Grund dafür."

Zum Jahrestag seines Verschwindens hätten sie für Daniel eine Kerze angezündet und an die schönen Zeiten mit ihm gedacht. "Ich versuche jetzt, das Beste daraus zu machen", so seine Stiefmutter Marianne weiter. Die Familie denkt des Weiteren darüber nach, für Daniel in seiner Heimat eine Gedenkstätte zu errichten.

Fans gedenken Daniel mit rührender Traueranzeige

Auch Daniels Fans hören nicht auf, an den Musiker zu denken und haben zum Jahrestag seines Verschwindens etwas Besonderes einfallen lassen: In der Süddeutschen Zeitung schalteten sie gemeinsam eine Traueranzeige für 1.600 Euro. Darauf zu sehen: Strand im Sonnenuntergang, im Sand ein gezeichnetes Herz. Dazu die bewegenden Zeilen: "Ohne dich - zwei Worte, so leicht zu sagen und doch so endlos schwer zu ertragen."

Martin Gerst
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