Daniel Küblböck: Anwalt erklärt, wie es jetzt mit ihm weitergeht!

Daniel Küblböck: Anwalt erklärt, wie es jetzt mit ihm weitergeht!

Das Verschwinden von Daniel Küblböck schlägt hohe Wellen: Ein Anwalt erklärt, was jetzt wirklich mit ihm passiert!

Daniel Küblböck wird seit Sonntag, 5 Uhr morgens Ortszeit, vermisst. Er ging von Bord der AIDIluna. Am Montagmorgen hat die Küstenwache die Suche offiziell eingestellt. Doch die kanadische Polizei ermittelt weiter.

Daniel Küblböck ist verschollen und die Chance, ihn lebend zu finden, ist gering. Das Wasser ist 10 Grad kalt, ein Mensch kann nur wenige Stunden darin überleben. Rechtsanwalt Markus Mingers aus Köln erklärt, was in einem solchen Fall normalerweise passiert.

Ist eine Person zwischen 25 und 79 Jahren abgängig, kann sie erst nach 10 Jahren für tot erklärt werden. Bei außergewöhnlichen Umständen, wie bei Soldaten im Kriegsgebiet oder Naturkatastrophen, sind Ausnahmen zulässig. Im Fall von Daniel Küblböck handelt es sich um ein Schiffsunglück und der Vermisste kann bereits nach 6 Monaten für tot erklärt werden.

Im Interview mit der Bunten erklärt Mingers, warum das überhaupt wichtig ist: „Im Endeffekt geht es dabei im Kern darum, dass der Nachlass des Verschollenen geregelt werden kann. Das ist vor allem bei Erbschaften und Lebensversicherungen relevant. Dann löst das die Erbregelung aus.“ Erst wenn die Regelung greift, kann der Nachlass, unter den auch Daniels Instagram- und Facebook-Account fallen, geregelt werden.

• Simon Nowak
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