Donald Trump by Gage Skidmore © Photo by Gage Skidmore on Wikimedia Commons — https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Donald_Trump_by_Gage_Skidmore.jpg
der Redaktion

Neuer Name für den Pazifik? - Trump will jetzt sogar Ozean nach sich benennen

Donald Trump sorgt wieder für Schlagzeilen – diesmal geht es um ganze Ozeane. Was steckt hinter dem Vorschlag, den Atlantik oder Pazifik umzubenennen?

Clarksville, Tennessee, war am Samstag Schauplatz eines weiteren skurrilen Moments im aktuellen US-Wahlkampf. Vor jubelnden Anhängern sprach Donald Trump offen darüber, geografische Namen in Amerika radikal zu verändern. Die Idee? Dem größten Wasser der Erde einen neuen Anstrich verpassen – am liebsten mit seinem eigenen Namen. Wer glaubt, das sei ein Gag, kennt den 80-Jährigen schlecht. Schon früher hatte Trump den Wunsch geäußert, Geschichte mit sich und Amerika zu füllen. Und jetzt? Sogar Ozeane sollen nach ihm oder zumindest patriotisch heißen.

Trump hat mit seinem Namen schon so einiges markiert: Wolkenkratzer, Golfplätze und Resorts. Doch das reicht ihm offenbar nicht mehr – jetzt steht sogar der Name des Pazifiks oder Atlantiks zur Debatte. Geht es nach ihm, tragen die großen blauen Weiten spätestens zu seinem Amtsende den Stempel „Trump-Ozean“ oder „Ozean der Amerikaner“.

Was bewegt ihn dazu? Bei der Kundgebung stellte er klar, dass es ihm immer um Patriotismus und Erfolg für die USA gehe. Namen seien Statements, und mit einem neuen „Trump-Ozean“ wolle er ein Zeichen für Stärke und amerikanischen Geist setzen. Fans feiern ihn, Kritiker schütteln den Kopf.

Trump will „Trump-Ozean“ oder „Ozean der Amerikaner“

Im Mittelpunkt der Aufregung steht Trumps Auftritt am 10. Oktober, als er sagte: „Also brauchen wir einen Fluss, wir brauchen einen Ozean“. Er dachte laut über neue Namen nach – für den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen. Er dachte laut über neue Namen nach – für den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen. Laut New York Post erklärte er: „Ich habe deshalb überlegt, entweder den Atlantik oder den Pazifik umzubenennen. Wir könnten ihn Trump-Ozean oder Ozean der Amerikaner nennen, irgendetwas in der Art“.

Doch Trump hatte nicht nur Ozeane im Visier. Auch Flüsse sollten einen neuen Titel bekommen. Den Hudson River wollte er ausdrücklich verschonen. Seine Begründung: Henry Hudson habe „seinerzeit gute Arbeit geleistet“. Den Namen des Mississippi will Trump beibehalten, da er dem Staat Mississippi verbunden ist und dort erfolgreich gewählt wurde.

Mit dieser Namensoffensive will Trump nicht nur Amerika feiern, sondern vor allem: sich selbst. Für viele seiner Fans ist genau das sein Markenzeichen – er greift Großes an, ob Gebäude, Ämter oder jetzt sogar Meere.

Neben den großen Wasserflächen kam Trump in Clarksville auch auf weitere bekannte Flüsse zu sprechen. Spezifisch erwähnte er, er wolle zusätzliche Umbenennungen möglichst nach „amerikanischer Logik“ – nur große Namen hätten Bestand. Auch wenn das für manche absurd klingen mag, seine Geringschätzung für bisherige Grenzen ist schon längst Teil seiner Politik.

Schon jetzt viele Namen geändert – und noch mehr geplant?

Trumps Streben nach Namenspaten ist nicht neu. Laut dem Bericht wurde etwa der Golf von Mexiko bereits flugs in „Golf von Amerika“ umbenannt, der Lake Ontario in „Amerikasee“. In Planung waren außerdem eine Umbenennung des Bundesstaats New Mexico zu „New America“ und eine geplante Umbenennung der Straße von Hormus in „Trump-Straße“ – bislang aber ohne Erfolg.

Im vorigen Jahr erhielt das Gebäude des US-Friedensinstituts in Washington einen neuen Titel: „Donald J. Trump Institute of Peace“. Auch das Kennedy Center wurde ins Visier genommen. Dort stoppte ein Richter den Namenswechsel, weshalb das Gebäude kurzerhand mit einer Plane über den Originalnamen versehen wurde. Trump selbst wurde dabei beobachtet, wie er sogar Pläne für einen Abriss des Zentrums in Betracht zog.

Zwar scheiterten einige dieser Aktionen, Trumps Drang nach dauerhaften Spuren wächst jedoch weiter. Er nutzt dabei nicht nur den politischen Raum, sondern nimmt sich auch nationale und internationale Wahrzeichen ins Visier. Im eigenen Land gelten Namen als Statement für Einfluss – und Trump zeigt, wie weit er gehen würde, um seinen Nachlass zu sichern.

Die aktuellen Pläne reihen sich nahtlos in vergangene Initiativen ein: große Schauplätze der US-Geschichte oder berühmte Orte auf der Weltkarte werden zur potenziellen Trophäe eines Namenswechsels. Was noch als provokantes Wahlkampfmanöver daherkommen mag, wird mit jeder neuen Ankündigung mehr zur politischen Handschrift.

Trump und die Liebe zum eigenen Namen

Der Wunsch, Eindrücke zu hinterlassen, zieht sich durch Trumps Biografie – von Hochhäusern bis zur politischen Landschaft. Mit 80 Jahren scheint ihm kein Ort zu groß, um seinen Namen zu tragen. Sein Hang, geographische Begriffe umzukrempeln, zeigt noch ein weiteres Mal: Trumps Ego bleibt ungebrochen.

Ob der Pazifik oder Atlantik schon bald anders genannt wird? Das bleibt mehr als fraglich. Doch für Trump zählt oft schon die Geste – er setzt Zeichen und will als einer in Erinnerung bleiben, der Amerika zu seiner „Marke“ gemacht hat. Die Debatte hat eindeutig Aufmerksamkeit erregt – typisch Trump.

„Also brauchen wir einen Fluss, wir brauchen einen Ozean“ – vielleicht ist das genau das Motto, das ihn antreibt. Der Zeigefinger in den Wind, das Mikrofon in der Hand, und immer auf der Suche nach weiteren Orten, die seinen Namen tragen könnten. Und wer weiß, welcher Vorschlag als nächster auftaucht?

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Neuer Name für den Pazifik? - Trump will jetzt sogar Ozean nach sich benennen

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