Florian Rehm © Jägermeister
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Wolfenbüttel: So reich ist die Familie hinter Jägermeister

Kaum zu glauben, aber hinter dem berühmten Kräuterlikör steckt eine der reichsten Familien in Deutschland. Was steckt hinter diesem Reichtum, der seit Generationen wächst?

Wolfenbüttel – das klingt nach Fachwerkhäusern und Geschichte, doch für viele verbindet sich der Name mit einem einzigen Getränk: Jägermeister. Dass die Familie Rehm, Erben des legendären Likörs, heute zu den ganz Großen im deutschen Geldadel zählt, sorgt nicht nur in ihrer Heimat für Gesprächsstoff. Die neue Rangliste vom Manager Magazin zeigt: "Das sind die 500 reichsten Deutschen". Mittendrin, auf Platz 108, finden sich „Florian Rehm und Geschwister“ – und zwar mit einem geschätzten Vermögen von satten 2,5 Milliarden Euro.

Der Einstieg von Wilhelm Mast ins Geschäft im Jahr 1878 legte den Grundstein für diese Entwicklung. Der Name Jägermeister tauchte jedoch erst 1935 auf, initiiert von Curt Mast. Dieses traditionsreiche Unternehmen ist eng mit seiner Heimatstadt verbunden, aber auch weit über Wolfenbüttel hinaus berühmt. Seit mittlerweile fünf Generationen hält die Familie das Unternehmen in der Hand – ein echtes Familienimperium. Die Präsenz des Namens Mast-Jägermeister SE in den jährlichen Rankings spricht eine eindeutige Sprache. Generationenwechsel, wirtschaftliche Umbrüche, sogar internationale Krisen – sie alle haben das Familienunternehmen bislang nicht vom Weg abbringen können. Jägermeister bleibt ein Name, der für Kontinuität und Beständigkeit steht.

Eine Wolfenbütteler Erfolgsgeschichte mit geschätztem Milliardenvermögen

Bei Mast-Jägermeister SE bleibt das Vermögen der Familie Rehm stabil. „Die Eigentümer von Jägermeister gehören zu den reichsten Deutschen“, konstatiert das Manager Magazin in seiner aktuellen Analyse zum Jahr 2026. 2,5 Milliarden Euro – das sei genau so viel, wie bereits im Vorjahr. International spielt die Musik: Rund 85 Prozent des gesamten Flaschen-Absatzes gehen mittlerweile ins Ausland, und zwar in mehr als 150 verschiedene Märkte. Das unterstreicht die Rolle von Jägermeister als deutsche Export-Ikone. Im Geschäftsjahr 2025 gingen unglaubliche 117,6 Millionen 0,7-Liter-Flaschen über den Tresen, ein Plus von 7,7 Prozent im Vergleich zu 2024. Auch der Umsatz ist beeindruckend: 882 Millionen Euro brachte das Unternehmen im vergangenen Jahr zusammen.

Wer hätte gedacht, dass das traditionelle Wolfenbütteler Unternehmen solch international beachtete Zahlen präsentiert? Schon der Umstand, dass die Rehm-Geschwister ihre Position im Ranking trotz enormer Konkurrenz halten, zeigt, dass hinter Jägermeister kein kurzlebiger Hype steckt. Die Liste des Manager Magazin für das Jahr 2026 führt insgesamt 257 Milliardäre in Deutschland – eine Rekordzahl. Die Platzierung der Familie Rehm in dieser Liste zeigt, dass jahrzehntelange Erfahrung und nachhaltiges Wachstum honoriert werden. Anders als bei vielen jungen Tech-Milliardären basiert der Erfolg hier auf generationsübergreifender Kontinuität und einer cleveren internationalen Ausrichtung.

Wer zählt das Geld? Manager Magazin und Forbes im Vergleich

Was ist ein Vermögen wert? Die Antwort hängt offenbar von der Zählweise ab. Das Manager Magazin listet gezielt den Familienbesitz – also alles, was die Rehms gemeinsam auf der hohen Kante haben. Forbes dagegen schätzt das persönliche Vermögen von Florian Rehm „auf etwa 2,3 Milliarden US-Dollar“. Immerhin ist Florian Rehm nicht nur Mehrheitsaktionär, sondern auch Vorsitzender des Aufsichtsrates des Familienunternehmens. Eins bleibt: Die Zahlen belegen den außergewöhnlichen Aufstieg eines einst überschaubaren Familienbetriebs zu einem der Global Player des deutschen Mittelstands.

Spannend ist der Blick auf die unterschiedlichen Methoden: Das Manager Magazin bewertet den gesamten Familienbesitz, inklusive aller Beteiligungen an Mast-Jägermeister SE und anderen Assets. Forbes hingegen trennt strikt nach individuellem Besitz. Für Beobachter sind diese Differenzen ein interessanter Aspekt der Vermögensberichterstattung – schließlich wandeln sich Besitzverhältnisse über Generationen hinweg. Die Rehms setzen dabei weiter auf langfristige Strategien. Auch künftig wird also genau hingeschaut, wie sich das Vermögen verteilt und bewertet. Im milliardenschweren Ranking bleiben Nuancen entscheidend für die finale Platzierung.

Jägermeister: Vom Wolfenbütteler Kräuterschnaps zum internationalen Kultgetränk

Jägermeister ist längst mehr als nur ein Party-Drink – und das hat Tradition. Bereits 1878 gründete Wilhelm Mast die Firma, doch der Durchbruch kam erst 1935, als Curt Mast die Rezeptur für den legendären Kräuterlikör entwickelte. Seitdem ist die Familie Rehm, inzwischen in der fünften Generation, fest am Ruder. Laut Manager Magazin gibt es in Deutschland inzwischen 257 Milliardäre – so viele wie noch nie. Die enorme Exportquote, mit rund 85 Prozent der Verkäufe ins Ausland und Präsenz in über 150 Märkten, trägt maßgeblich dazu bei, dass sich das Familienvermögen seit Jahren auf hohem Niveau hält. Auffällig bleibt das konstante Wachstum: Im Geschäftsjahr 2025 steigerte das Unternehmen den Flaschenabsatz um 7,7 Prozent. Diese Entwicklung zeigt, dass das Produkt Jägermeister und der Name der Familie Rehm untrennbar mit internationalem Erfolg und stabiler Wertschöpfung verbunden sind. Das Unternehmen bleibt, sowohl nach Umsatz als auch nach Tradition, eine feste Größe in Wolfenbüttel und darüber hinaus.

Verwendete Quelle:

Wolfenbüttel: So reich ist die Familie hinter Jägermeister

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