„Alter ist nur eine Zahl“: Massimo Sinató über Altersunterschied zu Rebecca Mir
Massimo Sinató kennt fast jeder als charismatischen Tänzer von „Let's Dance“ – jetzt zeigt er eine neue Seite. Im Interview verrät er, wie ihn sein erstes Spielfilm-Abenteuer völlig verändert hat.
Neuer Boden für Massimo Sinató: Nach Jahren auf dem Tanzparkett wagt er sich ins Schauspiel. Sein Spielfilm-Debüt in „Inga Lindström – Rezept für die Liebe“ brachte sogar den erfahrenen Bühnenmann zum Zittern. Der Film, der am 20. September 2026 um 20:15 Uhr im ZDF läuft und längst in der ZDF-Mediathek zu sehen ist, markiert für Sinató einen echten Neuanfang. Obwohl er schon Bühnenluft schnupperte, etwa im „Moulin Rouge – das Musical“, ist diese Rolle für ihn trotzdem ein echter Sprung ins kalte Wasser. „Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, vor allem Schauspiel & Tanz zu verbinden, aber ich war trotz meiner Bühnenerfahrung sehr aufgeregt.“
Bereits mit zehn Jahren entdeckte Massimo seine Leidenschaft für das Tanzen. Die Anfänge sind ihm genauso präsent wie die Energie, die er heute mit 45 noch auf die Beine bringt. In über einem Jahrzehnt bei „Let's Dance“ hat er gelernt, sich immer wieder neu zu erfinden, aber die Schauspielerei bringt dazu eine ganz neue Erfahrung: „Ich bin im Schauspiel deutlich ruhiger und mehr im Hier und Jetzt als im Tanz.“ Im Film zeigt sich diese Seite besonders deutlich: Sein Charakter Kian ist gesetzt, empathisch und weiß, wie er mit den Menschen um ihn herum umzugehen hat. Die Herausforderung, andere zu berühren, kennt er aus dem Tanz – jetzt überzeugt er auch mit Worten und Mimik.
Vom Tanzparkett vor die Kamera: Massimos Spielfilmdebüt
„Let's Dance“-Fans erleben Sinató erstmals nicht schwitzend im Tanzsaal, sondern als Kian, charmanten Tanzlehrer im TV-Film. In seiner Rolle bringt er Herz und Schwung ins Leben von Frederika, die nach der Pensionierung ihres Mannes Gunnar ihren Weg sucht. Hier spielt Sinató, 45 Jahre alt und selbst seit 2010 fester Bestandteil von „Let's Dance“, eine überraschend ruhige Figur. „Ich bin im Schauspiel deutlich ruhiger und mehr im Hier und Jetzt als im Tanz.“ Die Verbindung von Schauspiel und Bewegung faszinierte ihn direkt.
Sich in eine neue Figur einzufühlen, hat Massimo sofort gereizt. Besonders, weil er viele Parallelen zu Kian sieht: Beide teilen die Liebe zum Tanzen, beide stehen mitten im Leben. Mit viel Feingefühl hebt er die Balance zwischen Nähe und Distanz hervor, die seine Filmfigur für Frederika bringt, deren Ehe nach dem Ruhestand ihres Mannes plötzlich auf dem Prüfstand steht. „Ich war als Tanzlehrer komplett in meinem Element.“ Auch das Gefühl, ein Neuland zu betreten, war für Massimo präsent: trotz Routine spürt er ein Lampenfieber, das für ihn zum kreativen Prozess dazugehört.
Neues Selbstgefühl und alte Leidenschaft
Obwohl Massimo Sinató mit zehn Jahren seine Tanzkarriere startete, fordert das Schauspiel ganz andere Seiten heraus. „Die Schauspielerei gibt mir eine Stimme, sonst ist mein Instrument mein Körper“, erklärt er im Gespräch mit BUNTE.de. Er gibt zu: „Normalerweise bin ich eher ein Zappelphilipp und immer in Bewegung, aber beim Schauspielern bin ich viel ruhender und mehr bei mir.“ Diese innere Ruhe und Konzentration nutzt er jetzt bewusst, gerade weil Tanz und Schauspiel so unterschiedlich sind. Und eine Anekdote am Set überrascht: „Ich war ehrlich gesagt unglaublich beeindruckt, wie gut die Schweden tanzen können.“
Gefragt nach seiner persönlichen Einstellung zu Veränderungen und Altersunterschieden, zeigt sich Massimo entspannt. Zwischen Premieren und neuen Herausforderungen findet er immer wieder zurück zu seinen Ursprüngen: „Ich bin ein sehr emotionaler und gefühlsoffener Mensch.“ Gerade diese Offenheit hat ihm als Tänzer und jetzt auch als Darsteller geholfen, neue Geschichten zu erzählen. Und das alles, ohne die eigene Identität zu vergessen: Sowohl in Deutschland als auch im internationalen Set von „Inga Lindström“ wurde sein Talent anerkannt und respektiert. Für ihn zählen Herz, Emotion und der Spaß an der Sache – egal in welcher Disziplin.
Privat stark – Emotionen und Altersunterschiede
Massimo Sinató spricht offen über sein Privatleben. Seit fast eleven Jahren ist er mit Rebecca Mir, die inzwischen 34 ist, verheiratet. Sie sind seit 14 Jahren ein Team. Für ihn spielt das Alter keine Rolle – weder vor der Kamera noch im echten Leben. Sein klares Motto: „Alter ist nur eine Zahl.“ Gefühle sind für ihn sowieso das Wichtigste: „Ich bin ein sehr emotionaler und gefühlsoffener Mensch.“ Für die Rolle als Kian war das fast wie ein Heimspiel: „Ich war als Tanzlehrer komplett in meinem Element.“
Die Liebe zu Rebecca Mir stärkt ihn auch im Alltag – dabei ist der Altersunterschied für das Paar nie ein Thema gewesen. „Alter ist nur eine Zahl“, wiederholt Massimo und betont, dass echte Verbindungen immer von Authentizität und gegenseitigem Respekt leben. Wer Massimo und Rebecca im Rampenlicht erlebt, spürt: Hier finden zwei Menschen zusammen, denen es vor allem um echte Gefühle und Zusammenhalt geht. Auch beruflich profitiert Massimo von dieser inneren Stabilität – sie macht es leichter, in neue Rollen zu schlüpfen und sich mutig auf Unbekanntes einzulassen. Seine Offenheit für Neues und seine positive Einstellung zum Leben scheinen ihn immer wieder voran zu bringen – egal ob in der Tanzhalle, am Filmset oder zu Hause.
Verwendete Quelle:
Massimo Sinató im Interview: Tänzer feiert Spielfilm-Debüt im ZDF - BUNTE