Michael Schumachers Villa am Genfer See wird bedrängt. Doch seine Familie wehrt sich

Michael Schumachers Villa am Genfer See wird bedrängt. Doch seine Familie wehrt sich

Auch vier Jahre nach dem Tag von Michael Schumachers Unfall reißt das Interesse an der Formel-1-Legende nicht ab. Doch leider zeigt sich das auch an weniger schönen Aktionen. Wieder einmal haben Fans versucht, auf das Grundstück der Familie am Genfer See zu gelangen.

Das Problem ist, dass sich direkt neben dem Grundstück ein kleiner Park mit Grillplatz und Hütte befindet, den jeder aus der Gemeinde mieten kann. Von dort aus führt ein kleiner Schotterweg geradewegs zu einem Nebeneingang des Anwesens der Schumachers. Aus diesem Grund versucht die Familie Schumacher schon lange, das Grundstück zu kaufen – jedoch vergebens. 

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Bislang ist es geglückt, Schaulustige fern zu halten, doch die Lage spitzt sich offenbar immer mehr zu. Im Herbst hatten sich zwei Reporter der französischen Sportzeitung L'Équipe dem Grundstück genähert. Sofort sei ein schwarzer Mercedes angerauscht gekommen. Ein Wachmann habe einen Alarm ausgelöst und den Journalisten gegenüber eine Warnung ausgesprochen: „Das ist nicht gut - das führt zu Spannungen.“

Ein paar Meter vom Haupthaus entfernt wurde ein kleineres Haus gebaut, welches mit allen nötigen medizinischen Gerätschaften ausgestattet sei, die Michael helfen sollen. Die Kosten belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Auch sein Vater soll eingezogen sein. Die Familie tut alles, um zu gewährleisten, dass Michael Schumacher die bestmögliche Hilfe erhält und gibt die Hoffnung auf ein Wunder weiterhin nicht auf.

• Fred Eilig
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