Arda Turan © Instagram
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Ex-Barça-Star soll neuer Türkei-Trainer werden

Kommt jetzt das große Comeback für den legendären Ex-Barça-Star? Türkische Medien und die Gazzetta dello Sport berichten: Arda Turan könnte neuer Nationaltrainer werden.

Arda Turan (39) steht aktuell im Fokus des türkischen Fußballs. Nachdem die Türkei in der Nations League mit 1:3 gegen Italien verlor und damit die Negativserie unter Trainer Vincenzo Montella (52) auf vier Niederlagen in Folge anwuchs, scheint ein Trainerwechsel immer wahrscheinlicher. Montella ist seit 2023 im Amt und führte die Nationalmannschaft zumindest noch ins Viertelfinale der EM 2024. Seine Bilanz bekam aber durch das frühe Aus in der Gruppenphase der letzten WM und eben die erneuten Misserfolge erheblichen Schaden. In der türkischen Presse und in der Gazzetta dello Sport wird daher Arda Turan als heißer Kandidat für den Chefposten bei der Nationalelf gehandelt. Auch der bekannte Journalist Yakup Cinar spricht davon, dass der Ex-Barça-Star das Kommando übernehmen könnte. Turan gilt als einer der besten türkischen Fußballer überhaupt, nicht nur wegen seiner sportlichen Erfolge, sondern auch, weil er auf wie neben dem Platz stets auffällig blieb. Seine Ernennung würde auf große Zustimmung in der Bevölkerung stoßen und könnte dem türkischen Fußball einen neuen Aufbruch verschaffen. Die Stimmung im Land schwankt derzeit zwischen Hoffnung und Skepsis – kann Turan das Team tatsächlich wieder auf Kurs bringen? Die Frage, ob Montella tatsächlich „vor dem Aus“ steht, beschäftigt mittlerweile nicht nur Medien, sondern auch Fans. Turans Name wird immer lauter genannt – und das scheinbar nicht grundlos.

Vom Spielfeld ins Traineramt – Turans Laufbahn

Arda Turan ist längst nicht mehr nur als Spieler eine Ikone. Seine Trainerkarriere begann er 2023 bei Eyüpspor. Mit Eyüpspor gelang ihm prompt der Aufstieg: Nach der Meisterschaft in der zweiten türkischen Liga 2024 belegte das Team in der darauffolgenden Saison, erstmals in der Süper Lig, den sechsten Platz – für einen Aufsteiger ein beachtlicher Erfolg. 2025 wechselte er dann zum ukrainischen Spitzenverein Schachtar Donetsk. Turan führte Schachtar zur Meisterschaft in der vergangenen Saison und erreichte mit dem Team das Halbfinale der Conference League. Dort zog man gegen den späteren Gewinner Crystal Palace den Kürzeren, eine Niederlage, die sein Trainerprofil eher noch aufwertete. Schachtar war bis dahin eine der Überraschungen des Wettbewerbs. Die Stationen bei Eyüpspor und Schachtar zeigen, wie rasch sich Turan auch auf höchster Ebene als Trainer bewähren konnte. Er ist inzwischen ein gefragter Mann – nicht nur in der Türkei, sondern europaweit. Sein Coaching-Stil wird als modern und dynamisch beschrieben, viele junge Spieler schwören auf seinen Umgang und seine Ansprache.

Eine Frage der Doppelrolle: Trainer bei Klub und Nationalelf?

Die Frage steht im Raum: Wird Arda Turan alles hinter sich lassen, um ganz Chef am Bosporus zu werden? Oder macht er beides? Die türkische Fußball-Föderation (TFF) zieht offenbar eine Sonderlösung in Betracht. Die TFF überlegt laut der Gazzetta dello Sport, Turan im Falle einer Zusage sogar bei Schachtar Donetsk arbeiten zu lassen, während er gleichzeitig Nationaltrainer wäre. Dieses Modell ist ungewöhnlich, aber unter bestimmten Voraussetzungen denkbar. Gerade weil Turan bei Schachtar sehr erfolgreich agiert, möchte man ihm offenbar beide Optionen offenhalten. Ob Turan tatsächlich bereit wäre, sich auf eine solche Doppelbelastung einzulassen, bleibt offen. Der Blick geht auch Richtung internationaler Beispiele: Nur wenige Trainer waren bislang in einer solchen Doppelfunktion dauerhaft erfolgreich. Doch die Verantwortlichen der TFF scheinen entschlossen, für Turan möglichst flexible Bedingungen zu schaffen.

Turan – Nationalidol mit glanzvoller Vergangenheit

Als Spieler schrieb Turan Geschichte: Für Galatasaray, Atlético Madrid und Barcelona sammelte er Trophäen und Erfolge. In Spanien holte er zwei Meisterschaften und drei Pokalsiege. Für die türkische Nationalmannschaft lief Turan in 100 Spielen auf und erzielte dabei 17 Treffer – Werte, die selbst unter internationalen Topspielern herausragen. Während seiner aktiven Zeit brachte er seiner Nation Momente der Begeisterung und Stolz. Vor allem die Fans verehren ihn noch heute für seinen Einsatz auf dem Platz und seinen authentischen Charakter abseits davon. Nicht nur wegen seiner internationalen Karriere, sondern auch durch die Verbundenheit zur Heimat ist Turan prädestiniert, als Trainer für Inspiration zu sorgen. Man kann gespannt sein, wie die Fußballnation Türkei mit dieser neuen Hoffnungsträger-Personalie umgeht.

Verwendete Quelle:

Medienbericht - Ex-Barça-Star soll neuer Türkei-Trainer werden

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