„Vor mir hat man Angst“ – Natascha Ochsenknecht spricht offen über ihren Dating-Frust
Natascha Ochsenknecht hat keine Lust mehr auf Ausreden oder enttäuschende Dates. Im Podcast wird klar: Für sie und Regina Halmich ist der Markt der Singles alles andere als ein Vergnügen.
Die Suche nach einem neuen Partner gestaltet sich für Natascha Ochsenknecht als wahrer Hindernislauf. In der aktuellen Folge ihres Podcasts "Wondermom" spricht die 61-Jährige gemeinsam mit Regina Halmich über das, was sie auf dem Dating-Markt erlebt. Die Offenheit der beiden Frauen ist dabei erfrischend direkt: Beide scheinen vom aktuellen Zustand des Kennenlernens ziemlich genervt zu sein. Von romantischen Komödien hat ihre Realität wenig – und Natascha macht keinen Hehl daraus, wie schwer es ihr fällt, eine ernsthafte Verbindung zu knüpfen.
Die großen Erwartungen und die nüchterne Realität
Natascha Ochsenknecht macht deutlich: Eine neue Beziehung kommt für sie nur infrage, wenn sie wirklich passt. Sie stellt fest, dass ihre Ansprüche mit den Jahren nicht kleiner geworden sind und betont, dass Liebe zwar schön, aber kein Muss ist. „Es gibt keine gescheiten Männer.“, bringt sie ihre Erfahrung im Podcast auf den Punkt. Ihr persönliches Fazit fällt ebenso trocken aus:
„Es gibt kein gutes Material.“
Ochsenknecht ist seit über acht Jahren Single – und so schnell wird sich daran aus ihrer Sicht offenbar nichts ändern.
Auch Regina Halmich berichtet, wie schwer es ihr als ehemalige Profiboxerin fällt, jemanden kennenzulernen, der ihr auf Augenhöhe begegnet. Zu oft bemerkt sie Berührungsängste gegenüber ihrer sportlichen Karriere. Bei den Dates, die überhaupt zustande kommen, sorgt das nicht selten für betretenes Schweigen oder unpassende Sprüche. Natascha fasst die Misere so zusammen:
„Daten oder so, das ist doch für uns beide total schwer. Vor mir hat man Angst, vor dir hat man ja noch mehr Angst.“
Frust über Dating-Apps und das Prüfen potenzieller Partner
Der Griff zum Smartphone und zum nächsten Swipe ist für die beiden Frauen inzwischen tabu. Regina lehnt Dating-Apps kategorisch ab und fühlt sich beim Online-Dating unwohl. Natascha ergänzt:
„Ich hab' das schon probiert. Vergiss es.“
Ihre Versuche im digitalen Liebesleben hätten nur zu noch mehr Frust geführt, statt zu prickelnden Bekanntschaften. Deshalb setzen sie heute lieber auf einen altmodischen ersten Eindruck – und recherchieren zur Sicherheit neue Kontakte vorab im Netz. Zu viele unangenehme Überraschungen wollen sich die beiden erfolgreichen Frauen nicht mehr leisten.
Auch die ständigen Sprüche von Männern gehen ihnen auf die Nerven – immer wieder tauchen die gleichen abgedroschenen Kommentare und Vorurteile auf. Gerade als bekannte Persönlichkeiten werden Ochsenknecht und Halmich dabei mit Fragen und Annahmen konfrontiert, die ihnen längst zum Hals heraushängen. Die beiden teilen ihre Erfahrungen in aller Offenheit – die Zuhörerinnen und Zuhörer von BUNTE dürften sich an manchen Punkten wiedererkennen.
Zwischen Unabhängigkeit und Sehnsucht nach Verbundenheit
Was bleibt nach diesem ehrlichen Austausch im Podcast, ist das Bild zweier Frauen, die wissen, was sie wollen – und was sie auf keinen Fall mehr akzeptieren. Trotz Frust und Enttäuschung geben sich Natascha Ochsenknecht und Regina Halmich gelassen. Beide betonen immer wieder, dass ein Partner zwar willkommen, aber keinesfalls notwendig für ihr Glück ist. Die Geschichten der beiden zeigen: Für gestandene Frauen mit klaren Ansichten und einem ungewöhnlichen Lebenslauf ist das Liebesleben oft alles andere als einfach. Vielleicht steckt aber auch genau darin der Reiz – denn wer keine Kompromisse mehr eingehen will, kann sich entspannt zurücklehnen und auf das Unerwartete warten.
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Natascha Ochsenknecht ist frustriert von der Partnersuche: „Vor mir hat man Angst”