Die häufigsten Fehler beim isometrischen Krafttraining

Die häufigsten Fehler beim isometrischen Krafttraining

Zumindest auf dem Papier sind isometrische Übungen traumhaft und jedem zugänglich. Durch einfaches Halten einer Position strapazieren und kräftigen wir unsere Muskulatur durch das eigene Gewicht, jederzeit und wo auch immer, ohne Material und ohne Geräte. Doch auch beim isometrischen Training gibt es Fehler, die wir nur allzu häufig alle machen und die unbedingt vermieden werden sollten. Hier zeigen und erklären wir euch, die häufigsten Fehler beim Unterarmstütz.

Isometrische Übungen kennst du sicher aus dem Fitnessstudio. Zu den großen Vorteilen des isometrischen Krafttrainings gehört, dass es jederzeit und wo auch immer, ohne Material und ohne Geräte praktiziert werden kann. Insbesondere die Bauchmuskulatur – doch nicht nur – lässt sich durch isometrische Übungen kräftigen, trainieren und aufbauen. Wenn da nur nicht die einen oder anderen Fehler wären, die deine Anstrengungen zunichtemachen können. Wir zeigen und erklären euch hier, welche Fehler es beim isometrischen Muskeltraining zu vermeiden gilt.

1. Du darfst kein Hohlkreuz machen!

Um eine isometrische Übung wie den Unterarmstütz richtig und effektiv auszuführen, musst du darauf achten, dass der Rücken immer gerade ist. Um die Muskelspannung zu halten, neigen wir jedoch gern dazu, unsere Zehen zu sehr zu belasten und ein Hohlkreuz zu machen. Der Körper muss von den Fersen bis zu Kopf und Nacken immer eine gerade Linie bilden!

2. Vermeide es, die Schultern hochzuziehen!

Achte auch auf deine Schultern. Vermeide es, die Schultern hochzuziehen! Zwischen den Schulterblättern darf kein Hohlraum entstehen. Achte darauf, dass deine Unterarme gut positioniert sind, um diesen Fehler zu vermeiden. Lass dir notfalls von jemand helfen, der sich deine Haltung anschaut und korrigiert. Selbst haben wir manchmal kein Gefühl dafür.

3. Versuche, den Kopf ruhig zu halten

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Natürlich sind isometrische Übungen zuweilen ein bisschen langweilig. Du hältst deine Stellung und ansonsten passiert nicht viel. Doch vermeide, aus Langeweile ständig zu schauen, was rechts und links passiert. Halte den Kopf gerade und die Augen vor dir auf den Boden auf einen fixen Punkt gerichtet!

4. Vermeide es, die Knie zu beugen

Wie schon der Rücken und die Schultern müssen auch die Knie unbedingt gerade und gestreckt bleiben. Sonst werden die Quadrizeps nicht genügend beansprucht und verliert die Übung an Wirksamkeit.

5. Versuche nicht, irgendwelche Rekorde zu brechen

Natürlich haben wir alle unseren Ehrgeiz. Doch seien wir einmal ehrlich: Es bringt doch nichts, irgendwelche Rekorde brechen zu wollen. Steck dir lieber machbare Ziele und bevorzuge kurze Serien, wie beispielsweise 30 Sekunden die Stellung halten und dann zehn Sekunden Pause machen. Je kürzer deine Serien sind, desto konzentrierter bist du auf die richtige Position und desto mehr bringt dir deine Übung. Vielleicht schaust du dir ja auch noch einmal das Video von unserem Coach an, um alles beim Unterarmstütz richtig zu machen.

Martin Gerst
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