Premiere von "Joker": Im Kinosaal bricht Panik aus und Zuseherin erleidet Schreckliches

Premiere von "Joker": Im Kinosaal bricht Panik aus und Zuseherin erleidet Schreckliches

Es ist der gehypteste Blockbuster diesen Jahres und versetzt bereits vorab die Kinoliebhaber in Aufregung. Nun ist es endlich so weit und das Batman-Prequel "Joker" ist am 6. Oktober in die US-amerikanischen Kinos gekommen, doch der Kinostart wird dort zum Skandal - Panik bricht aus. In Deutschland ist er ab dem 10. Oktober zu sehen.

Die Figur des Jokers zu spielen ist eine Meisterleistung an sich und dies nicht nur, weil die Schauspieler eine physische Transformation durchmachen: Bei The Dark Knight hat Darsteller Heath Ledger posthum einen Oscar erhalten und auch Joaquin Phoenix wird noch vor Ausstrahlung des Filmes Joker eine brillante schauspielerische Leistung nachgesagt.

Probleme der Joker-Schauspieler

Doch dass diese Figur so manchen Darsteller in psychische Probleme verwickelt, zeigt der Suizid von Heath Leadger und auch Joaquin Phoenix hat mit einigen Problemen zu kämpfen.

Joaquin Phoenix beim Dreh des Batman-Prequels "Joker" - Gotham / Getty Images

Der neueste Blockbuster der Batman-Reihe ist ein Prequel und dreht sich um die Vergangenheit des Jokers und wie die Figur des Arthur Flick zu einem Massenmörder wurde. Der Thriller enthält derart heftige Gewaltszenen, die bei Anlaufen des Kinoblockbusters zu einem Skandal wurden.

Skandal bei Filmvorführung

Reihenweise mussten die Kinobesucher in New York den Saal verlassen. Sie konnten die Gewaltszenen rund um den psychisch Kranken Arthur Flick nicht ertragen. Auf Twitter mehren sich Kommentare wie dieser:

Doch einer Zuschauerin ergeht es sogar noch schlechter: Sie erleidet eine heftige Panikattacke schon nach zwanzig Minuten Spielzeit. Sie warnt auf Twitter Menschen mit psychischer Störung, diesen Film anzusehen:

Eine andere Twitter-Userin findet den Film genial, doch ist auch sie sich sicher, dass Menschen, die an psychischen Problemen leiden, diesen Thriller besser auslassen sollten. Eine Warnung sollte herausgegeben werden, so CobianBella, denn dieser Film könnte vergangene Probleme aufleben lassen und diese sogar verstärken:

Gewalt und Weißer Terror

Dieser Superheldenfilm spaltet die Meinung der Öffentlichkeit. Einige bezeichnen ihn schon vorab als "Meisterwerk", andere sehen darin jedoch eine Aufforderung an das Publikum, mit einem der größten Superheldenschurken aller Zeiten, dem Joker, zu sympathisieren.

Im Film begeht der Joker, ein weißer mann, Gewaltverbrechen, aber er lädt die Zuschauer auf eine eigene Art und Weise ein, sich auf seine Seite zu stellen. Diese Perspektive führt zu einem Dilemma bei Kritikern und Zuschauern.

Mehrer Leute haben im Vorfeld Bedenken geäußert, dass einsame weiße Männer sich von dem Film inspiriert fühlen könnten und den Gewalttaten des Superheldenschurken nacheifern wollen. Der Filmregisseur Todd Philipps versucht, die Darstellung auf diese Weise zu erklären:

Auch interessant
Mädchen hat seit 6 Jahren einen Pickel am Ohr: Dann berührt sie ihn zum ersten Mal
Warum die Darstellung beeinflussen könnte ist, dass wir versucht haben, diese Gewalt mit einem realistischen Pinsel zu zeichnen, damit sie sich, wenn sie kommt, wie ein Schlag in den Magen anfühlen kann.

Aber Phoenix scheint den möglichen Zusammenhang zwischen weißem Terrorismus und dem populären Film nicht zu verstehen. Als ihn sein Interviewpartner danach fragt, wir er nervös und verlässt für eine Stunde den Raum. Danach gibt er zu, sich die Frage nicht gestellt zu haben und dass er nicht weiß, wie er darauf antworten soll...

Maximilian Vogel
Weiterlesen
Keine Verbindung
Bitte Einstellungen prüfen