Verstopfte Nase: Zwei Arten, die Nase frei zu kriegen, wenn schnäuzen nicht mehr hilft
Verstopfte Nase: Zwei Arten, die Nase frei zu kriegen, wenn schnäuzen nicht mehr hilft
Verstopfte Nase: Zwei Arten, die Nase frei zu kriegen, wenn schnäuzen nicht mehr hilft
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Verstopfte Nase: Zwei Arten, die Nase frei zu kriegen, wenn schnäuzen nicht mehr hilft

Von Maximilian Vogel
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Eine verstopfte Nase zu haben, ist wahnsinnig unangenehm. Ihr könnt da nämlich schniefen und schnäuzen wie ihr wollt, nichts hilft, euer Riechorgan bleibt einfach hoffnungslos verstopft. Zum Glück gibt es verschiedene Methoden, um diese Qual schnell und wirksam zu beenden.

Um eure Nase zu befreien und um euch ein erleichtertes Aufatmen zu bescheren, berichten wir euch heute von zwei natürlichen Methoden, die euch auf den ersten Blick vielleicht etwas albern erscheinen.

Die erste davon setzt bei den tiefliegenden Strukturen eurer Nase an. Die zweite stützt sich dagegen in erster Linie auf euer Gehirn, um eure Nasennebenhöhlen in nur ein paar Minuten zu befreien.

Wir möchten euch nachdrücklich einladen, diese beide Methoden unbedingt auszuprobieren. Dies gilt umso mehr, weil man immer wieder hört, dass die für dieses Problem angewandten Medikamente schlecht für die Gesundheit sind. Vor allem Nasensprays können sogar richtig abhängig machen.

Es gibt auch Alternativen zum Nasenspray.  Malikov Aleksandr@Getty Images

Methode Nummer 1: Der Nase mit der Zunge helfen

Die erste Methode setzt damit ein, mit der Zungenspitze einen Moment lang gegen den Gaumen zu drücken. Lasst dann wieder los. Drückt anschließend mit zwei Fingern (mit dem Mittelfinger und dem Zeigefinger, beide fest zusammengepresst) auf eure Stirn zwischen den Augenbrauen. Presst sie gut zusammen und drückt fest auf. Wiederholt das Ganze etwa 20 Sekunden lang.

Auf diese Weise regt ihr euer im Schädel gelegenes Pflugscharbein an, das die Nasenhöhle unten und hinten abschließt. Das kontrastierende Wiederholen der Druckausübung von vorne nach hinten macht es möglich, die Nasenhöhlen von der Verstopfung zu befreien. Diesen Trick kann man überall und zu jedem Zeitpunkt anwenden, das ist sein großer Vorteil.

Methode Nummer 2: Das Gehirn hört auf die Nase

Auch die zweite Möglichkeit, seine Nase ohne Spray oder Medikament von einer Verstopfung zu befreien, ist denkbar einfach. Hierzu reicht es nämlich, seinen Kopf leicht zurückzulegen und gleichzeitig seine Nase zuzudrücken. Dabei muss man dann aber den Atem so lange wie möglich anhalten.

Wir möchten euch hier nichts vormachen: Angenehm ist diese Methode gerade nicht. Ich werdet nämlich zunächst den Eindruck haben, mit dieser alles nur noch schlimmer zu machen.

Das ist aber nur ein vorübergehendes Gefühl. Sobald ihr nicht mehr könnt, lasst die Nase los und atmet tief ein. Die Nasennebenhöhlen sind jetzt plötzlich frei!

Wie soll denn so etwas überhaupt funktionieren können? Geht man auf die beschriebene Weise vor, kommt das für den Körper einem Notruf an das Gehirn gleich, etwa wie: „Hallo, ich atme nicht mehr“. Damit setzt sich dann ein Überlebensmechanismus in Gang, mithilfe dessen die Nebenhöhlen befreit werden, damit ihr wieder atmen könnt.

Vergesst also nicht, dass euch die Natur ständig wieder daran erinnern möchte, dass euer Körper eine tolle Maschine ist, die wunderbar funktioniert. Und das sogar, wenn ihr im Moment mit einer akuten Erkältung kämpft! Entdeckt hier noch zehn weitere Möglichkeiten, auf natürliche Weise erfolgreich gegen Schnupfen anzugehen.

Die richtige Art, sich zu schnäuzen

Wisst ihr überhaupt, dass man sich seine Nase auf gute und richtige Art (genauso wie auf schlechte und falsche Art) schnäuzen kann? Wenn man die Sache nämlich nicht richtig anstellt, ist die Nase dann um so mehr mit infektiösem Schleim verstopft, der sich weiter in die Ohren, die Nasennebenhöhlen und bis in den Hals ausbreiten kann.

Dadurch können daraufhin eine ganze Reihe weiterer Krankheiten entstehen, die viel unangenehmer sind als eine unschicklich triefende Nase. Viele Experten raten folglich dazu, das Schnäuzen lieber zu lassen.

Wollt ihr euch also auf die richtige Art schnäuzen, dürft ihr dabei nicht zu stark blasen. Nehmt euch zuerst das eine, dann das andere Nasenloch vor und haltet dabei stets das andere zu. Der Kopf soll hier gerade gehalten und nicht in eine Richtung geneigt werden.

Und wie ihr euch denken könnt, verwendet man hierbei am besten Einweg-Taschentücher aus Papier. Die werft ihr danach sofort weg und wascht euch die Hände.

Das macht man nämlich am besten so, will man die Verbreitung von Krankheitserregern verhindern und andere nicht anstecken. Das Niesen solltet ihr aber am besten nicht vermeiden - das kann ziemlich gefährlich werden!


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