Ron Wood spricht über seinen Krebs: "Ich hätte eine Chemotherapie ausgeschlagen"
© ronniewood@Instagram
Ron Wood spricht über seinen Krebs: "Ich hätte eine Chemotherapie ausgeschlagen"

Ron Wood spricht über seinen Krebs: "Ich hätte eine Chemotherapie ausgeschlagen"

Im Jahr 2017 bekommt Rolling-Stones-Gitarrist Ron Wood eine niederschmetternde Diagnose: Er leidet an Lungenkrebs. Diesem sagt er zwar den Kampf an, aber jetzt verrät er, dass er damals anscheinend nicht dazu bereit ist, alle Heilungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Ron Wood gehört zu den Musikern, die wohl mit Fug und Recht behaupten können, ein bewegtes Leben geführt zu haben. Vor einigen Monaten gesteht er in einem Interview, sogar überrascht zu sein, bei seinem Lebenswandel überhaupt noch am Leben zu sein. Gesundheitlich geht es dem Musiker heute recht gut; wahrscheinlich auch, weil er alles ein wenig langsamer angehen lässt und die ganz wilden Zeiten vorbei sind.

Mojo verrät er nun, weshalb er nach seiner Krebsdiagnose eine mögliche Chemotherapie ausgeschlagen hätte.

Die Laserbehandlung schlägt zum Glück an

Als der heute 72-Jährige die Diagnose Lungenkrebs erhält, unterzieht er sich kurz darauf einer Laserbehandlung, dank derer der Tumor komplett verschwindet. Da diese therapeutische Maßnahme erfolgreich verläuft, muss sich Ronnie Wood keiner Chemotherapie unterziehen.

Angesprochen darauf, ob die Prozedur für ihn in Frage gekommen wäre oder ob er sich dieser aus Angst vor einem möglichen Haarverlust gar nicht erst unterzogen hätte, antwortet er:

Ich hätte das getan [die Chemotherapie ausgeschlagen], ja. Nicht wegen der Frisur, sondern weil ich den Schmerz gesehen habe, den Leute dabei durchstehen müssen.

Der Krebs streut nicht

Ronnie Wood weiß, wie viel Glück er hatte, vor allem, weil die Krankheit sich nicht in seinem Körper ausbreitet:

Ich hatte Glück, dass der Krebs noch nicht im Rest meines Körpers war. Sie konnten ihn einfach herausbrennen. Ich sage immer: Jemand da oben mag mich und jemand da unten muss mich auch mögen.

Heute geht es dem Rockstar zum Glück wieder gut und wir sind uns sicher, dass er und seine Bandkollegen uns noch lange unterhalten werden.

Von Simone Haug
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