Omikron: Wie man zu Hause am schnellsten gesund wird und was Warnzeichen sind

Zurzeit sind besonders viele Menschen mit der Covid-19-Variante Omikron infiziert. Wie man diese Infektion am besten auskuriert und wann es gefährlich wird, erfährt ihr hier.

In Deutschland sind die Infektionszahlen noch immer sehr hoch - das Robert Koch-Institut spricht von zurzeit drei Millionen aktiven Fällen in Deutschland.

Drei Millionen Deutsche mit Covid-19 infiziert: Wie kann man sich am besten auskurieren?

Die Omikron-Variante ist sehr ansteckend, doch da sie auch viele Geimpfte trifft - die Impfquote beträgt zurzeit um die 74 Prozent, mit einer Booster-Rate von 55 Prozent -, fallen die Verläufe meist mild aus. Was uns wirklich vor Omikron schützt, ist vielen Expert:innen zufolge - so auch Christian Drosten - die Impfung.

Viele Menschen sind demnach zu Hause, um sich von ihrer Corona-Infektion zu erholen. Leichte Symptome wie Kopf-, Halsschmerzen, Husten sowie Schnupfen kann man leicht mit Paracetamol und Ibuprofen, Lutschtabletten und Nasenspray selbst zu Hause behandeln.

In vielen Fällen fühlt sich die Omikron-Infektion an wie eine Erkältung. Dies liegt u.a. daran, dass diese Untervariante von Covid-19 weniger die Lunge befällt, sondern mehr die oberen Atemwege.

Auch Müdigkeit und Appetitlosigkeit sowie Nachtschweiß zählen zu den häufigsten Omikron-Symptomen. Solange es bei diesen leichten Verläufen bleibt, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Quarantäne sollte in jedem Fall eingehalten werden, auch wenn man sich fit fühlt, um sich so schnell wie möglich zu erholen.

Bei welchen Warnzeichen sollte man Ärzt:innen kontaktieren?

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) Martin Scherer erklärt jedoch gegenüber dem Focus, wann man besser einen Arzt oder eine Ärztin zu Rate zieht:

Ein leichter Verlauf muss sich tatsächlich so anfühlen wie eine Erkältung. In dem Moment, wo ich mich richtig krank fühle, erschöpft bin, hohes Fieber habe, kurzatmig bin und die Treppe nicht mehr hoch komme, ist die Grenze des Selbstmanagements erreicht.

Ernstzunehmende Symptome sind dabei folgende, so der Mediziner Martin Scherer, denn es kann jederzeit passieren, dass man einen schweren Verlauf entwickelt, darunter auch eine stille Hypoxie:

Schmerzen im Brustbereich und vor allem die Atemnot gehören zu den Symptomen.

Auch Symptome an Lippen, Haut und Nägeln sollten ernst genommen werden. Denn dabei kann es sich ebenso um einen schweren Verlauf handeln.

Das Untergeschoss dieses Hauses ist einmalig Das Untergeschoss dieses Hauses ist einmalig