Merkel: Nach Corona neue globale Weltordnung
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Merkel: Nach Corona neue globale Weltordnung

Von Lisa Fehrs

Angela Merkel sieht in der Corona-Pandemie die Chance, dass die Welt wieder näher zusammenrückt. In einem Gastbeitrag pocht sie auf internationale Zusammenarbeit und Solidarität.

Die Corona-Krise hat unser Leben fest im Griff. Seit gut einem Jahr sorgt sie für extreme Einschränkungen in unserem Privatleben und treibt viele Mitglieder der Gesellschaft an den Rand ihrer finanziellen Existenz. Trotzdem sieht Angela Merkel in Corona auch eine Chance, sich wieder auf wichtige Grundsätze zu konzentrieren, wie sie in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schreibt.

Corona-Krise als Gelegenheit?

In dem Beitrag, den neben der Bundeskanzlerin unter anderem auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Senegals Staatschef Macky Sall, UN-Generalsekretär António Guterres und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen unterschrieben haben, heißt es:

Die jetzige Krise bietet die Gelegenheit, durch effiziente Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen - eine Ordnung, die auf Multilateralismus und Rechtsstaatlichkeit beruht.

Solidarität bei internationalen Krisen

Doch die internationale Zusammenarbeit, die durch die aktuelle Pandemie in den Mittelpunkt gerückt ist, ist auch über Corona hinaus notwendig, um weltweite Probleme anzugehen. Hunger, extreme Armut, Umweltzerstörung, Krankheiten, wirtschaftliche Erschütterungen und Konflikte erfordern grenzenübergreifende Solidarität, so Merkel & Co.

Damit dieses Ziel umgesetzt werden kann, pochen sie auf internationale Foren, wie die Gruppe der G7 und der G20-Staaten. Das aktuelle Nummer-1-Thema: der Klimawandel. Demnach sollte die Reduzierung der CO2-Emissionen "im Zentrum unserer wirtschaftlichen Modelle stehen und gleichzeitig die notwendige Innovation ermöglichen". Doch nicht nur die westlichen Länder sind im Fokus der Politiker: "Wir müssen sicherstellen, dass der globale Aufschwung jeden erreicht. Wir müssen jetzt unsere Unterstützung für Entwicklungsländer, insbesondere in Afrika, verstärken." Globale Probleme erfordern schließlich globale Lösungen.


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