Mann muss mit Schmerzen in die Klinik: Dann finden die Ärzte den Grund in seinem Magen!

Mann muss mit Schmerzen in die Klinik: Dann finden die Ärzte den Grund in seinem Magen!

Ein Japaner (51) muss mit heftigen Bauchschmerzen ins Krankenhaus. Die Ärzte finden schnell die Ursache - und sind trotzdem fassungslos.

Bei diesem 51-jährigen Mann haben die Metalldetektoren wohl lange geklingelt. Er leidet seit 30 Jahren an einer Depression und einer Ernährungsstörung. Deshalb hat er 8 Kilo Geld verschluckt. 

Röntgenbilder enthüllen manchmal seltene Geheimnisse. So ist es auch in diesem Fall: Da ist ein 51-jähriger Mann in die Universitätsklinik von Tokio gekommen. Seine Beschwerden: Chronische Müdigkeit und Appetitverlust. Die Ärzte entdecken bei dem Patienten 8 Kilogramm Metall im Körper, das er freiwillig verschluckt hatte. Doch es kommt noch schlimmer. Das Verhalten geht nämlich mit einer schlimmen Pathologie einher: Der Pica-Krankheit.

135 Euro im Magen

Als der Patient, der seit 30 Jahren depressiv ist, untersucht wird, stellen die Ärzte fest, dass sein Bauch schmerzt und sehr angespannt ist. Sie machen deshalb Röntgenaufnahmen, um die Gründe zu entdecken. Dort sehen sie, dass in Thorax und Bauch seltsam runde Minikörper liegen.

Per chirurgischer Notoperation wird festgestellt, dass 1894 Geldstücke in seinem Körper liegen. Damit schlägt er den bisherigen Rekord von 600 Geldstücken, den eine US-Amerikanerin 2008 aufstellte. 

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Der Japaner hat keine Auswahl getroffen und munter 1-, 5-, 10-, 50-, und 100-Yen-Stücke verschluckt. 135 Euro sind es umgerechnet ingesamt. Doch der Mann hat Glück, denn eine Zinkvergiftung hat er nicht erlitten. Der Großteil der Münzen, die er verschluckt hat, waren nämlich 10-Yen-Stücke. Diese bestehen zu 95% aus Kupfer und zu 3% aus Zink. 

Eine seltene und gefährliche Ernährungsstörung

Die Ärzte haben schnell verstanden, dass sie es mit der Pica-Krankheit zu tun haben. Eine psychische Störung, die sich darin äußert, nicht essbare und nicht verdaubare Gegenstände zu sich zu nehmen.

Die Folgen dieser Psychose für den Körper, für die es eine spezielle Therapie braucht, sind Vergiftung, Perforation der Schleimhaut und Blutarmut.

Zwei Wochen nach der OP wurde der Japaner, bei dem eine schwere Schizophrenie diagnostiziert wurde, in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

• Carina Levent
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