Kavaliersschmerzen: Was steckt hinter dem schmerzhaften Syndrom, das die Hoden betrifft?

Das Blue-Ball-Syndrom, auch als Kavaliersschmerzen oder Bräutigamsschmerzen bekannt, kann die Hoden betreffen und dazu führen, dass sie schmerzen. Doch worum handelt es sich dabei genau und wie kann man diese Schmerzen lindern?

Hodenschmerzen können durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Das Unbehagen kann u. a. durch einen Stoß, eine Verletzung, eine Verdrehung oder das sogenannte "Blue-Ball-Syndrom" verursacht werden. Wir erklären euch, worum es sich dabei handelt und was ihr tun können, um die Beschwerden an der falschen Stelle zu beseitigen.

Hoher Blutdruck im Nebenhoden

Das Blue-Ball-Syndrom ist nicht der wissenschaftliche Name für diese Erkrankung. Offiziell trägt diese Erkrankung laut Healthline den medizinischen Fachbegriff Epididymale Hypertonie.

Obwohl es unangenehm und ein wenig beunruhigend ist, weil es an einer intimen Stelle gefühlt wird (es kann einen oder beide Hoden betreffen), ist das Syndrom gutartig. In der Regel tritt es nach einer längeren Erektion ohne Orgasmus auf: Der Blutfluss übt Druck auf die Hoden aus. Die Symptome sind folgende:

  • Schmerzen
  • ein Schweregefühl
  • Unbehagen
  • Krämpfe

Wie kann man den Schmerz verschwinden lassen?

Gute Nachrichten: Es gibt eine radikale, schnelle und einfache Möglichkeit, den Schmerz verschwinden zu lassen. Es reicht nämlich ganz einfach, einen Orgasmus zu haben, um den aufgestauten Druck zu lösen und sich besser zu fühlen.

Im Gegensatz zu seinem irreführenden Namen führt dieses Syndrom nicht zu einer bläulichen Färbung der Hoden. Wenn eure Hoden jedoch eine Farbe annehmen, die euch unnatürlich erscheinen, oder wenn ihr sogar nach dem Samenerguss Schmerzen verspürt, solltet ihr nicht zögern, eine:n Urolog:in aufzusuchen.

Aus dem Französischen übersetzt von Gentside Frankreich

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