Emmanuel Macron sehr geschwächt durch heftige Corona-Erkrankung
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Emmanuel Macron sehr geschwächt durch heftige Corona-Erkrankung

Von Pia Karim

Ein vom französischen Nachrichtensender BFMTV am 21. Dezember befragter Minister bestätigt: Der trotz seiner Erkrankung stets arbeitende Staatschef ist aufgrund des Coronavirus stark geschwächt.

Ein paar Tage nach der Bekanntmachung seines positiven Corona-Tests weilt Emmanuel Macron stets in Isolation: Genauer in seiner "Laterne" genannten, lichtdurchfluteten Residenz in Versailles, wo er schlicht "weiterarbeitet".

Neuigkeiten zum Gesundheitszustand

Im Anschluss an die Sitzung des Ministerrates am 21. Dezember lässt der Staatschef, seinem Versprechen zur Transparenz treu bleibend, Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand verkünden. Regierungssprecher Gabriel Attal erklärt in diesem Sinne:

Mir ist daran gelegen, Sie darüber zu informieren, dass der Leibarzt des Präsidenten heute Morgen einen Gesundheitscheck vorgenommen hat. Der Präsident weist noch Symptome auf, sein Gesundheitszustand ist aber stabil.

Der Regierungssprecher versichert bei derselben Gelegenheit, dass Emmanuel Macron durch das Virus nicht in seiner Amtsausübung eingeschränkt wird: "Der Präsident hat demgemäß auch heute morgen den Ministerrat geleitet, wie auch schon gestern den Verteidigungsrat."

Eine heftige Corona-Erkrankung

Emmanuel Macron ist aber dennoch aufgrund seiner Erkrankung erschöpft. Ohne in übertriebene Beunruhigung zu verfallen, verfolgt das Umfeld des Präsidenten sehr aufmerksam, wie sich die Lage entwickelt. Ein ihm Nahestehender hat einer französischen Zeitung offenbart:

Er leidet an einer recht starken Corona-Erkrankung, mit Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und verstopfter Nase. Er hat wirklich eins abbekommen.

Sehr erschöpft

Dieselbe Einschätzung liefert ein Minister, der vom französischen Nachrichtensender BFMTV am 21. Dezember danach gefragt wird: Macron leidet an einer "heftigen Corona-Erkrankung". Dieser dem Präsidenten nahestehende Politiker setzt hinzu: "Er ist wirklich hinüber".

Stets nach den Informationen des Nachrichtensenders BFMTV, dem ein Mitglied des Verteidigungsrates Vertraulichkeiten zugetragen hat, ist der Staatschef letzten Sonntag sehr erschöpft gewesen. BFMTV verlautbart ferner mit Verweis auf jemandem aus dem Umfeld des Präsidenten:

Er spricht wenig und kommuniziert viel über SMS, alles stets nach seinem Rhythmus.

Ein Leben ohne Brigitte

Da sie wieder als Kontaktperson eingestuft wird, hat sich auch Brigitte Macron in Isolation begeben. Innerhalb der letzten Tage ist sie allerdings mehrmals negativ getestet worden. Das Präsidentenpaar wird somit durch die Corona-Schutzmaßnahmen voneinander getrennt, was auch bestimmte alltägliche Gewohnheiten von Emmanuel Macron durcheinanderwirft. Aus dessen Umfeld heißt es laut BFMTV:

Üblicherweise verbringt er während der Woche immer wieder Zeit mit Brigitte, wobei er stets sein Telefon aus der Hand legt. Aber jetzt ist Brigitte nicht da! Also muss er sein Telefon nicht sehr oft aus der Hand legen...

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