Die Mühe lohnt sich: 6 Morgenrituale für mehr Erfolg im Leben
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Die Mühe lohnt sich: 6 Morgenrituale für mehr Erfolg im Leben

Erfolgreiche Menschen stehen früh auf und Frühaufsteher sind erfolgreicher. Wie ihr es mit sechs mehr oder weniger einfachen Morgenritualen zu einem erfolgreicheren und zufriedeneren Leben bringt, erfahrt ihr von uns.

Die Welt gehört denen, die früh aufstehen oder mit anderen Worten: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das zumindest hat eine Studie der Universität Leipzig im Jahr 2009 herausgefunden. Die Wissenschaftler kamen zu dem Schluss, dass Frühaufsteher tatkräftiger sind als Abendmenschen. Doch nur weil man früher als alle anderen aufsteht, ist man noch kein Frühaufsteher.

Das macht einen Frühaufsteher aus

Beim Frühaufstehertum geht es wie gesagt vorrangig nicht nur darum, früher aufzustehen, sondern früher als alle anderen produktiv zu sein und wichtige Dinge zu erledigen. Es bringt also nichts, euch einfach den Wecker eine Stunde früher zu stellen und dann gemütlich im Bett liegen zu bleiben oder euch vor dem Fernseher zu räkeln, bevor ihr euch and die Arbeit macht.

Wenn ihr richtig in den Tag starten wollt, müsst ihr euch einige Dinge zur Gewohnheit machen. Vor allem die folgenden sechs Morgenrituale können dabei sehr hilfreich sein, auch wenn ihre Umsetzung zunächst mühsam erscheinen mag.

Plant den Tag schon am Vorabend

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Dies ist nicht wirklich ein Morgenritual, doch eine Gewohnheit, die durchaus zu einem produktiven Morgen beitragen kann. Achtet also immer darauf, euch noch am Abend zuvor einen Plan für den nächsten Morgen zu machen.

Es ist hilfreich, wenn alles, was ihr für den Tag braucht, morgens schon bereitliegt. Stellt sicher, dass ihr alles fürs Frühstück dahabt und schreibt euch eine kleine Liste, was ihr am kommenden Tag alles erledigen wollt. Das mag vielleicht simpel klingen, doch wenn ihr abends nach Hause kommt, wirkt das Sofa doch deutlich verlockender als die Planung des nächsten Tages.

Steht extrem früh auf

Phalinn Ooi/flickr

Entschuldigt, liebe Langschläfer, aber wie es aussieht, müsst ihr euch anpassen. Denn wie sich in einer Umfrage von Laura Vanderkam, Zeitmanagement-Expertin und Autorin des Buches What the Most Successful People Do Before Breakfast, herausstellt, stehen 90 % der größten Führungskräfte unter der Woche vor 6:00 Uhr auf.

Die Generaldirektorin von PepsiCo, Indra Noovi, steht zum Beispiel um 4:00 Uhr morgens auf und ist nie später als um 7:00 Uhr im Büro. Auch Twitter-CEO Jack Dorsey steht um 5:00 Uhr auf, um laufen zu gehen.

Ja, für eine Nachteule mag das schrecklich klingen, doch wenn ihr euch einmal daran gewöhnt habt, geht es ganz leicht. Kurzum, wer morgens früh produktiv sein will, muss erst einmal leiden.

Startet mit Sport in den Tag

Getty Images

Ja, es gibt ein paar Übermenschliche unter uns, die noch vor dem Sonnenaufgang das Bedürfnis haben, Kalorien zu verbrennen. Für den Rest von uns ist die Vorstellung, im Dunklen aufzustehen, um zu schwitzen, nicht sonderlich verlockend.

So ungern ihr es jedoch hören wollt, der Morgen ist eigentlich die perfekte Tageszeit für Sport, denn so verhindert ihr, dass ihr euch später am Tag doch noch davor drückt.

Und wenn selbst die meistbeschäftigten Leute der Welt Zeit für körperliche Betätigung finden, dann könnt ihr das auch. Die CEO von Xerox, Ursula Burns, zum Beispiel trainiert zweimal in der Woche um 6:00 Uhr morgens mit ihrem Personaltrainer.

Auch der ehemalige US-Präsident, Barack Obama, beginnt jeden Tag mit einem Muskel- und Cardiotraing. Genau wie Twitter-Chef, Jack Dorsey, der jeden Morgen drei Wiederholungen eines siebenminütigen Trainings absolviert.

Wichtige Projekte haben Vorrang

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Die ruhigen Morgenstunden eignen sich wunderbar, um sich auf wichtige Projekte zu konzentrieren, ohne dabei gestört zu werden. Außerdem könnt ihr dem Projekt morgens eure volle Aufmerksamkeit schenken, bevor ihr euch um andere – Kinder, Mitarbeiter, Chefs – kümmern müsst, also nutzt die Zeit.

Vanderkam bringt gerne das Beispiel einer Marketingstrategin an, die täglich so viele Meetings hatte, dass sie das Gefühl bekam, nichts zu schaffen. Also beschloss sie, sich morgens in aller Frühe Zeit für wichtige Projekte zu nehmen, denn zu dieser Zeit stört sie niemand.

Auch persönliche Projekte sind wichtig

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Wenn man den ganzen Tag in Meetings verbringt, anschließend müde ist, Hunger hat und sich dann noch überlegen muss, was es zum Abendbrot gibt, hat man wenig Muße für persönliche Interessen. Aus diesem Grund widmen sich viele Leute morgens noch vor der Arbeit für ein bis zwei Stunden ihren ganz persönlichen Herzensprojekten.

Eine Geschichtsprofessorin der Universität in Chicago berichtet gegenüber Vanderkam, dass sie die Zeit zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr damit verbringt, ein Buch über die religiöse Politik in Westafrika zu schreiben und Zeitung zu lesen, bevor sie sich anschließend ihren beruflichen Aufgaben widmet.

Mit dieser Gewohnheit ist sie nicht allein, dem Telegraph zufolge, widmeten sich auch Ludwig Beethoven, John Milton, Kurt Vonnegut, Maya Angelou und Victor Hugo früh morgens ihren kreativen Herzensprojekten.

Genießt die Stille

Strelka Institute/Flickr

Unsere Leben werden immer schneller, lauter und hektischer. Kaum vorstellbar, sich da mal einen Moment für sich zu nehmen, um vollkommen die Ruhe zu genießen und zu entspannen.

Es ist wichtig, dass ihr diese ruhigen Momente für euch nicht als Zeitverlust seht, sondern als Möglichkeit, Kraft zu tanken. Nehmt euch morgens einfach ein paar Minuten zum Meditieren, fasst künftige Ziele ins Auge oder denkt über die Dinge nach, für die ihr dankbar seid. Eine solches Innehalten hilft euch, mit Kraft und Energie in den bevorstehenden Tag zu starten.

Von Fred Eilig

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