Covid-19: Universal-Impfung soll vor Mutationen und neu entstehenden Varianten schützen

Pascal Brandys, CEO des Impfstoffherstellers Phylex Biosciences, verkündet, dass sein Team mit vereinten Kräften an der Entwicklung einer Universal-Impfung gegen Covid-19 arbeitet.

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Im Interview mit dem französischen Radiosender Europe1 spricht Pascal Brandys, CEO des Impfstoffherstellers Phylex Biosciences, über die Lage der Pandemie und die Verbreitung immer neuer Corona-Varianten.

In diesem Zuge berichtet Brandys, dass er mit seinem Team an der Entwicklung eines Universal-Impfstoffes arbeite, der gegen jede Variante des Coronavirus helfen soll. Eine vielversprechende Neuigkeit, da Wissenschaftler Mitte Februar schon wieder eine neue Corona-Variante entdeckt haben.

Gegen alle Covid-Varianten

Der Impfstoff befindet sich zwar noch in der Entwicklung, doch wenn alles nach Plan läuft, soll er die Bevölkerung vor allen Varianten und Mutationen des Coronavirus schützen, wie der französische Mitgründer des Impfstoffherstellers erklärt:

Die Impfstoffe, die heute verabreicht werden (Pfizer, AstraZeneca...) sind Impfstoffe der ersten Generation, die dem Virus alle hinterherhinken.

Um dem Coronavirus jedoch einen Schritt voraus zu sein, will Pascal Brandys ein Mittel entwickeln, das "künftige Mutationen antizipiert". Sein Ziel ist es, eine Universal-Impfung zu entwickeln, die "im Vergleich zu aktuellen Impfungen wirksamer und vielseitiger ist".

Die Universal-Impfung steht bereits in den Startlöchern. Pixabay@Pexels

Universal-Impfung bis Ende des Jahres

Bisher ist noch nicht kein Erscheinungsdatum bestätigt und noch müssen zahlreiche Untersuchungen und klinische Tests durchgeführt werden, ehe der Impfstoff auf den Markt kommt:

Wir haben die präklinische Studie abgeschlossen, sprich die Wirksamkeit des Impfstoffes an Tieren nachgewiesen. Nun muss dieser Impfstoff in klinischen Chargen hergestellt werden, die Menschen verabreicht werden können und wir müssen die Erlaubnis bekommen, klinische Tests der Phase 1 und Phase 2 durchzuführen.

Äußerst zufrieden mit den Ergebnissen seiner Studie, hofft Brandys, dass sein Impfstoff schon so bald wie möglich, voraussichtlich "gegen Ende des Jahres", zugelassen wird.