Covid-19: Britischer Professor glaubt, Lockdowns könnten jahrelang weitergehen
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Covid-19: Britischer Professor glaubt, Lockdowns könnten jahrelang weitergehen

Von Fred Eilig

Ein britischer Professor warnt, wenn das Virus weiter mutiert, könnte das Vereinigte Königreich noch für Jahre immer wieder neuen Lockdown-Situationen ausgesetzt sein.

Ein Jahr ist es her, seit die Corona-Pandemie auch das Vereinigte Königreich erreicht hat und heute leidet das Land mehr als viele andere unter den Auswirkungen des neuen und deutlich ansteckenderen Corona-Stamms. Aus diesem Grund meldet sich nun ein britischer Professor mit der Befürchtung zu Wort, Corona-Mutationen könnten uns noch über die kommenden Jahre hinweg immer wieder in neue Lockdown-Situationen zwingen.

Wird der Lockdown zur neuen Normalität?

Niemand mag den Lockdown, dennoch gehört er zu den entscheidenden Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Angesichts der zahlreichen Mutationen befürchtet Professor Sir Ian Boyd, Experte für Infektionskrankheiten der Universität von St. Andrews, dass wir uns darauf gefasst machen müssen, in den kommenden Jahren immer wieder Lockdowns zu erleben:

Ich befürchte, dass wir für einen langen Zeitraum mit Schwankungen zwischen Lockerungen und Einschränkungen leben müssen, vielleicht für mehrere Jahre.

Dennoch ist laut Professor Boyd nicht alles verloren, er glaubt, dass härtere Lockdowns jetzt den Bedarf solcher in der Zukunft reduzieren können. In Deutschland dürfen Schulen nun zwar wieder öffnen, doch Boyd und seine Kollegen raten von dieser Maßnahme für Großbritannien noch ab, wie er gegenüber der The Times erklärt:

Es gibt einen Grund dafür, warum je mehr Menschen infiziert sind, sich das Virus umso besser vermehren kann und umso großer ist auch das Risiko, dass es zu sehr unwahrscheinlichen Mutationen kommt.

Lockdown könnte länger dauern, als gedacht

Während der Lockdown in Deutschland vorerst bis zum 7. März verlängert wurde, hält man in Großbritannien die Lockerung des Lockdowns aufgrund der besorgniserregenden Mutation für nicht ratsam:

Es wäre äußerst ratsam, die Fallzahlen so niedrige wie mögliche zu bekommen, um das Risiko zusätzlicher Varianten zu reduzieren. Dies ergibt vor allem in Zusammenhang mit Reisebeschränkungen Sinn.

In der vergangenen Woche sind im Vereinigten Königreich nicht nur Fälle der Südafrika-Variante aufgetaucht, sondern auch Fälle der Kent-Mutation – einer Weiterentwicklung der England-Variante.


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