Covid-19: An diesen Orten steckt ihr euch am leichtesten an!
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Covid-19: An diesen Orten steckt ihr euch am leichtesten an!

Von Fred Eilig

Restaurants, öffentliche Verkehrsmittel, Supermärkte... An welchen Orten ist die Infektionsrate besonders hoch? Eine Studie mit 25.000 Teilnehmern offenbart die riskantesten Orte.

Bars, Restaurants, Fitnessstudios, Hotels, Orte des kulturellen Lebens, Arztpraxen oder auch Supermärkte... Im vergangenen November offenbart eine Studie der Stanford University die Orte, an denen das Infektionsrisiko am höchsten ist. Das Ergebnis ist durchaus überraschend.

Hier steckt man sich am häufigsten an

Die im Herbst von dem Epidemiologen Arnaud Fontanet an 25.000 infizierten Personen durchgeführte Studie zeigt auf, wo sich die meisten von ihnen mit Covid-19 infiziert haben. Doch nicht nur das, die Studie zeigt auch, wie sich die meisten Covid-19-Patienten mit dem Virus infizieren und welche Bevölkerungsgruppen am stärksten betroffen sind.

Das größte Risiko, sich mit Covid-19 zu infizieren besteht tatsächlich... zuhause! Laut der Umfrage haben sich Zweidrittel bei ihren Lebenspartnern angesteckt. Im Anschluss daran folgen der weitere Familienkreis, Kollegen am Arbeitsplatz und Freunde.

Wer steckt sich am häufigsten an?

Die riskantesten Momente, egal ob drinnen oder draußen sind die Mahlzeiten, bei denen Schutzmaßnahmen und Sicherheitsabstände weniger beachtet werden. Auch die Nähe zu Kindern stellt ein Risiko dar. Ihre Rolle in der Übertragung ist noch nicht ausreichend erforscht.

Auch Bars, Restaurants und Fitnessstudios zu besuchen, kann das Risiko erhöhen. Einkaufen zu gehen, ist laut der Studie jedoch im Vergleich recht ungefährlich.

Darüber hinaus hat die Studie ergeben, dass vor allem Gewerbetreibende, Mitarbeitende des Gesundheitswesens und des Verwaltungssektors, Handwerker sowie Berufsfahrer am häufigsten betroffen sind. Lehrkräfte von Universitäten und Schulen wurden hingegen offensichtlich größtenteils verschont.

Zu späte Isolation

Darüber hinaus zeigt die Studie jedoch auch ein großes Problem auf: 94 Prozent der Befragten, die positiv getestet worden sind, gaben an, sich zu spät isoliert zu haben. Nur 42 Prozent gaben an, sich schon bei den ersten Symptomen isoliert zu haben.

Innerhalb der ersten Tage nach Erkrankung ist es leider möglich, zahlreiche Personen in seinem Umfeld anzustecken, ohne ein "Super-Spreader " zu sein. Eine asymptomatische Person kann zwischen 3 und 14 Tagen ansteckend sein.


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