Corona-Impfstoff von BioNTech: Wie gefährlich sind die Nebenwirkungen?

Ein deutsch-amerikanischer Impfstoff steht wohl kurz vor einer Zulassung und befindet sich in der entscheidenden Testphase. Nun können Experten auch mit großer Sicherheit sagen, welche Nebenwirkungen bei einer Impfung drohen.

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Uns könnte schon schneller ein Impfstoff zur Verfügung stehen, als wir bislang angenommen haben. Das Mainzer Unternehmen BioNTech und die US-amerikanische Firma Pfizer haben einen Wirkstoff entwickelt, der mit einem mittlerweile 95 Prozentigen Schutz vielversprechende Ergebnisse im Kampf gegen das Coronavirus liefert.

Noch immer testen die Experten die Wirksamkeit ihres neuen Impfstoffes, auch, um mögliche Nebenwirkungen zu erkennen. Denn die Zulassung steht in Amerika kurz bevor und wäre dann in Europa ebenso bald erhältlich.

Corona-Impfstoff: Diese Nebenwirkungen drohen

Bei einem Massentest mit ungefähr 43.000 Teilnehmern erkranken lediglich 170 Probanden am Coronavirus, acht von ihnen waren geimpft. Neben diesen erfreulichen Zahlen können die Experten nun auch eine Liste an Symptomen erstellen, die bei der Verabreichung des Impfstoffes drohen.

Insgesamt melden BioNTech und Pfizer, dass das von ihnen entwickelte Mittel sehr wenige Nebenwirkungen hervorruft. Rund zwei Prozent der Geimpften klagen nach der zweiten Impfdosis über Müdigkeit und Kopfschmerzen, allerdings sind diese Beschwerden schnell wieder abgeklungen.

Eine weitere erfreuliche Nachricht: Die Wirksamkeit ist bezogen auf Alter, Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit gleich! BioNTech-Chef Ugur Sahin gibt sich positiv:

Die Daten zeigen, dass unser Impfstoff mit einer Dosierung von 30 Mikrogramm nur 28 Tage nach der ersten Dosis einen hohen Schutz gegen Covid-19 erzeugen kann.
Auch die Nebenwirkungen werden in der Studie zum Impfstoff erfasst.  Portra@Getty Images

EU sichert sich 300 Millionen Impfdosen

Sobald der Impfstoff schließlich zugelassen wird, kommen neue Probleme auf die Labore zu. In diesem Jahr sollen 50 Millionen Dosen hergestellt werden, nächstes sollen 1,43 Milliarden folgen.

Die Europäische Union hat sich bereits 300 Millionen Impfdosen gesichert, bis diese aber tatsächlich an den Mann kommen, wird es wohl noch etwas dauern