Nach dem Essen im Sushi-Restaurant: Mann wird Arm amputiert

Ein Mann wird ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er in einem Sushi-Restaurant gegessen hat. Die Folgen sind drastisch, denn er verliert sogar einen Teil seines Armes.

Nachdem er Meeresfrüchte in einem Sushi-Restaurant gegessen hat, kam ein 71-jähriger Koreaner wegen Schmerzen in der linken Hand in die Notaufnahme eines Krankenhauses. Die Diagnose schockiert selbst die erfahrenen Ärzte.

Eine Infektion mit Vibrio Vulnificus

Auf der Innenseite der linken Hand bilden sich blutgefüllte Blasen, die zwischen drei bis vier Zentimeter groß sind. Seine Hand schwillt immer stärker an an. Noch dazu bekommen die Blasen eine violette Farbe.

Die Ärzte diagnostizieren ihm eine Infektion mit Vibrio Vulnificus, einer Bakterie, die sich in Mündungsgebieten von Flüssen und hafennahen Gewässern befindet.

Trotz einer Notoperation können die Chirurgen den Unterarm des Mannes nicht retten, da sich die Hautläsionen zu nekrotischen Geschwüren weiterentwickeln. Die Mediziner entscheiden sich für eine Amputation seines linken Unterarms, etwa zwanzig Tage nach seiner Mahlzeit in einem Sushi-Restaurant.

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Meeresfrüchte in einem Sushi-Restaurant kosten dem Mann einen Arm. Ratapan Anantawat@Unsplash

Diabetes-Erkrankung

Der Mann, der ins Krankenhaus kam, leidet nämlich zusätzlich unter Niereninsuffizienz und Typ-2-Diabetes. Die Ärzte des New England Journal of Medecine erklären, dass Patienten, die bestimmte Immunschwächen oder Krebs haben, ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei Infektionen mit Vibrio Vulnificus haben.

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