Ron Wood von den Rolling Stones: "Die Fans werden sich denken 'Wow! Wie hat er das nur überlebt?'"
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Ron Wood von den Rolling Stones: "Die Fans werden sich denken 'Wow! Wie hat er das nur überlebt?'"

Erst im August diesen Jahres beenden die Rolling Stones ihre No Filter Tour. Jetzt geht es für eins der Mitglieder auf die Leinwand: Ron Wood besucht am Samstag auf dem London Film Festival die Dokumentation Somebody Up There Likes Me, in der sich alles um den Gitarristen der britischen Band dreht. In einem Interview gibt er jetzt zu, selbst darüber erstaunt zu sein, überhaupt noch am Leben zu sein.

Wenn jemand weiß, wie man den Rock'n'Roll-Lifestyle bis zur Perfektion auslebt, dann wohl die Mitglieder der Rolling Stones: Sex, Drugs and Rock'n'Roll haben die meisten Bandmitglieder wohl zu ihrem Lebensmotto erkoren. Genau deshalb wunder sich Gitarrist Ronnie Wood, mit 72 Jahre überhaupt noch am Leben zu sein.

Überlebenswille

Filmemacher Mike Figgis erklärt Metro gegenüber, was ihn überhaupt dazu bewegt hat, eine Doku über den Rolling Stone zu machen: "Die Kombination aus Rons breitgefächertem musikalischem Können und seiner Liebe zur Malerei erschien mir ein vielversprechender Anfang für einen Dokumentarfilm."

Rich Fury@Getty ImagesDie Rolling Stones in Aktion

Ron Wood erzählt, dass es einige Enthüllungen geben wird, die so unglaublich zu sein scheinen, dass er hinzufügt: "Die Fans werden sich denken 'Wow! Wie hat er das nur überlebt?'" Allerdings gefiele ihm genau das auch an dem Film: Das bloße Überleben wird in den Mittelpunkt gerückt.

Weggefährten kommen zu Wort

Laut Metro soll dies der erste Film über den Rockstar sein, der schonungslos die Beziehung von Rod zu Drogen aller Art offenbart. Richtig scheu war der Musiker bei dem Thema allerdings noch nie, so sagt er z.B. "In meiner Familie waren alle Schluckspechte" oder "Sie sagen dir, du kannst 400 Zigaretten am Tag rauchen und 20 Tassen Kaffee trinken, aber eine Line ziehen (Koks nehmen) oder noch mal zu Alkohol greifen, das darfst du nicht."

Die Fans dürfen sich außerdem auf Interviews mit Bandkollegen Mick Jagger, Keith Richards und Charlie Watts freuen, aber auch alte Wegkameraden, wie z.B. Rod Stewart, mit dem er zusammen bei Faces war, kommen zu Wort. Sogar Damien Hirst, ein bekannter britischer Künstler, redet über seine Beziehung zu Ron Wood. In einem Interview scheint der Gitarrist sogar ziemlich stolz darauf zu sein, dass Hirst Teil des Films ist. Dieser habe ihm u.a. durch seinen schweren Entzug geholfen und ihn dazu ermutigt, mit der Malerei weiterzumachen.

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Wir hoffen, Ron hat seine Alkoholsucht wirklich überwunden und freuen uns auf viele weitere Konzerte. Zusammen mit Keith Richards kann er dann weiter dafür sorgen, dass Ärzte auf der ganzen Welt mit dem Kopf schütteln werden.

Simone Haug
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