Zum ersten Mal seit 30 Jahren: Himalaya aus 200 km Entfernung zu erkennen
Zum ersten Mal seit 30 Jahren: Himalaya aus 200 km Entfernung zu erkennen
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Zum ersten Mal seit 30 Jahren: Himalaya aus 200 km Entfernung zu erkennen

Es ist Überraschung. Indien liefert aktuell einen neuen Beweis dafür, dass der Planet durch die Ausgangssperren endlich wieder zu Atem kommt: Zum allerersten Mal seit 30 Jahren ist die Bergkette des Himalayas noch in 200 km Entfernung sehen.

Das Phänomen ereignet sich in Jalandhar, einer von der Bergkette Dhauladar 213 km entfernten Stadt. Dort war es den Bewohnern noch nie möglich, so weit zu schauen. Da sie wegen der Ausgangssperre an ihr Zuhause gebunden sind, klettern viele auf die Dächer ihrer Häuser, um den atemberaubenden Ausblick zu genießen.

Bewohner sind begeistert

Manche Einwohner berichten sogar begeistert, dass sie jetzt die Sterne sehen können, wo normalerweise eine dichte Smogschicht die Sicht behindert. Durch die Ausgangssperren und den Stopp der Industrien klart der Himmel über Indien nun auf.

Ich habe Dhauladar noch nie von meinem Dach in Jalandhar aus gesehen. Ich hätte nie gedacht, dass das möglich wäre. Ein klares Zeichen dafür, welche Auswirkungen die Umweltverschmutzung auf unsere Mutter Erde hat.

Luftverschmutzung geht zurück

Diese außergewöhnliche Situation sorgt dafür, dass die Luftverschmutzung insbesondere in Ländern wie Indien drastisch zurückgeht. Mitte April hat Indien die scharfen Maßnahmen im Kampf gegen das Virus für die 1,3 Milliarden Inder noch einmal bis Anfang Mai verlängert.

Der Himalaya ist die höchste Gebirgskette der Erde  kaz00@Getty Images

Endlich mal eine gute Nachricht für den Himalaya, dessen Gletscher aufgrund der Erderwärmung drastisch zurückgehen. Doch es gibt weitere positive Beispiele, die zeigen, wie sich die Umwelt erholt - hoffen wir, dass die Entwicklung auch nach der Corona-Krise so weitergeht.

Von Martin Gerst

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