Studie enthüllt: Aus diesem Grund nutzen Frauen Tinder wirklich
Studie enthüllt: Aus diesem Grund nutzen Frauen Tinder wirklich
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Studie enthüllt: Aus diesem Grund nutzen Frauen Tinder wirklich

Norwegische Forscher untersuchen in einer Studie, warum Frauen Dating-Apps benutzen. Sie kommen zu einem Ergebnis, das euch überraschen dürfte. Es geht ihnen nämlich nicht in erster Linie darum, Männer kennenzulernen.

Ihr dachtet, dass Frauen nur auf Tinder gehen, um sich Männer zu angeln? Irrtum! Das jedenfalls besagt eine Studie, die die Norwegian University of Science and Technology (NTNU) durchgeführt hat. Sie kommt zu dem Schluss, dass Frauen Dating-Apps vor allem für etwas anderes nutzen.

Tinder soll das Selbstvertrauen stärken

Das Forscherteam analysiert das Verhalten von 640 Studenten der Norwegian University zwischen 19 und 29 Jahren. Sie finden heraus, dass Frauen auf den Apps vor allem nach der Bestätigung suchen, dass sie gut aussehen und attraktiv sind.

Professor Mons Bendixer fasst zusammen: "Frauen nutzen Dating-Applikationen, um mehr Selbstbewusstsein zu erlangen". Offensichtlich empfinden sie es als positiv, dass andere Nutzer sie als potentielle Partnerinnen betrachten.

Laut der norwegischen Studie nutzen Frauen Dating-Apps in erster Linie für sich selbst.  SOPA Images / Kontributor / Getty Images

Und die Wissenschaftler stoßen bei ihren Untersuchungen auf weitere interessante Informationen. Männer, die sich auf besagten Apps, wie beispielsweise Tinder, herumtreiben, suchen vor allem Kurzzeitbeziehungen.

Überraschende Details

Ein anderer wichtiger Punkt überrascht: Frauen verbringen mehr Zeit auf Dating-Apps als Männer! Hättet ihr das gedacht? Offenbar denken sie vor dem Swipen länger nach und analysieren die Profile der anderen Nutzer ausführlicher, bevor sie eine Entscheidung treffen. Wieder einmal sind die Herren der Schöpfung etwas vorschneller.

Dating-Apps haben es im Moment nicht leicht. Social Distancing und allgemeine Kontaktbeschränkungen widersprechen der Philosophie, fremde Menschen persönlich kennenzulernen. Doch die Anbieter haben ausgefallen Konzepte entwickelt, um trotz Covid-19 weiter zu funktionieren. Nimm das, Corona!

Von Thomas Schmitt

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