Grausige Beobachtung: Das machen Ratten während der Corona-Krise
Grausige Beobachtung: Das machen Ratten während der Corona-Krise
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Grausige Beobachtung: Das machen Ratten während der Corona-Krise

Rattenforscher beobachten ein bestialisches Phänomen in der Nagerwelt: Die kleinen Tiere werden in der Corona-Krise zu Kannibalen. Jetzt erklärt ein Experte, was es damit auf sich hat - der Grund ist erschreckend.

Über Jahre hinweg konnten sich Ratten wunderbar in unseren Großstädten vermehren, die Bedingungen waren schließlich perfekt. Durch Abfälle von Essensständen und Restaurants mussten sich die Nager nie über die Nahrungsbeschaffung Gedanken machen, die Menschen haben immer Reste weggeschmissen. Doch Corona hat alles geändert.

Ratten müssen um das Überleben kämpfen

In der Covid-19-Krise sind Restaurants geschlossen. Während wir im Supermarkt beim Anblick leerer Toilettenpapierregale verzweifeln, geht es für Ratten nun um das blanke Überleben. Den das Futter bleibt aus. Bobby Corrigan, seines Zeichens Nagetier-Experte, erklärt gegenüber NBCNews:

Diese Ratten, die in diesem Restaurant lebten, irgendwo in der Nähe, und vielleicht jahrzehntelang Generationen von Ratten hatten, die von diesem Restaurantessen abhängig waren, nun, das Leben funktioniert für sie nicht mehr, und sie haben nur ein paar Möglichkeiten.
Auch Ratten haben mit der Corona-Krise zu kämpfen. Krister Parmstrand / EyeEm / Getty Images

Weiter berichtet er, dass er in letzter Zeit Zeuge eines bestialischen Trends unter Ratten geworden ist: In der Hungersnot fangen sie an, ihre Jungtiere zu fressen. Die haben gegen die größeren, älteren Exemplare ihrer Spezies keine Chance. Während zuletzt also noch von Überbevölkerung die Rede war, dezimiert sich die Rattenpopulation jetzt selbst.

Nager haben dank Corona mehr Freiräume

Einen Vorteil hat Corona allerdings doch für die Ratten: Sie haben mehr Freiraum. Dort, wo noch vor wenigen Wochen Menschenansammlungen stattfanden, herrscht nun gähnenden Leere. Das machen sich die kleinen Nager zu Nutze. Immer öfter erzählen Menschen von Rattensichtungen auf offener Straße.

Sollte euch das auch einmal passieren, müsst ihr aber keine Angst haben. Anders als der Ruf, der ihnen vorauseilt, vermuten lässt, können sie kein Corona auf uns übertragen. Zu nahe kommen solltet ihr ihnen trotzdem nicht. Es sei denn, ihr wollt an diesem Ekeltrend teilnehmen, bei dem ihr euch mit einer Ratte die Zähne putzen müsst.

Von Thomas Schmitt

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