Der prächtige Sarkophag von Tutanchamun wird aufwendig restauriert
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Der prächtige Sarkophag von Tutanchamun wird aufwendig restauriert

Ägypten hat angekündigt, mit der Restaurierung des prächtigen Sarkophags seines großen Pharaos Tutanchamun zu beginnen. Der Sarkophag steht im Ägyptischen Museum in Gizeh bei Kairo, das bis Ende 2020 eröffnet werden soll.

„Wir zeigen Ihnen hier ein einzigartiges historisches Objekt… nicht nur für Ägypten, sondern für die ganze Welt,“ ließ der ägyptische Antikenminister Khaled Al-Enany bei einer Pressekonferenz verlauten. Und angesichts der spektakulären Bilder aus dem Land mit den meisten Pyramiden können wir das nur bestätigen.

Der vergoldete Sarkophag von Pharao Tutanchamun

Der vergoldete Sarkophag des jungen Pharaos ist mehr als 3.000 Jahre alt. Tutanchamun regierte zwar nur kurz, und auch wenn wir nicht wissen, wie er ausgesehen hat, wird er doch durch die Entdeckung seines noch ungeblünderten Grabs zu einem der berühmtesten Pharaonen der Geschichte.

Sein mit vergoldetem Gips überzogene Sarkophag hat die Jahrhunderte relativ gut überstanden. Doch jetzt stehen aufwendige Restaurierungsarbeiten an, ehe er im Ägyptischen Museum in Gizeh bei Kairo zum allerersten Mal ausgestellt werden kann.

Vergoldung und pharaonische Symbole der Macht

Im Laufe der Jahre haben sich viele Risse gebildet, „Teile der vergoldeten Vergipsung haben sich gelöst, vor allem am Deckel und an der Oberfläche“ teilen die Wortsprecher des Antiquitätenministeriums mit. Daher muss der Sarkophag jetzt dringend aufwendig restauriert werden. Die Restaurierungsarbeiten haben Mitte Juli begonnen und werden ganze acht Monate in Anspruch nehmen.

Grund dafür sind die minutiösen Restaurierungsarbeiten am Porträt des jungen Herrschers und seinen pharaonischen Symbolen der Macht, dem Krummstab und der Geißel, die er zu Lebzeiten nicht lange innehatte, da er mit achtzehn Jahren schon aus noch nicht geklärten Gründen verstarb – kaum neun Jahre nach seiner Thronbesteigung als Nachfolger seines Vaters, dem berühmten Akhenaton.

Von Pia Karim

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