Achtjähriger hat narrensicheres System, um abgestürzte Flugzeuge im Meer zu finden

Achtjähriger hat narrensicheres System, um abgestürzte Flugzeuge im Meer zu finden

Der erst achtjährige Junge Benjamin Jensen entwickelt ein einfaches und doch geniales System, um abgestüzte Flugzeuge im Ozean lokalisieren zu können. Die amerikanische Luftfahrtgesellschaft Delta gibt nun bekannt, dass Experten die Idee des Kindes analysieren werden.

Laut der australischen Zeitung Dailymail hat sich ein achtjähriges Kind ein unfehlbares System ausgedacht, um über dem Meer abgestürzte Flugzeuge zu finden. Der junge Erfinder heißt Benjamin Jensen und kommt aus Ogden in Utah. Er ist der Sohn zweier ehemaliger Air Force One-Soldaten - die Abteilung der US-amerikanischen Luftwaffe, die für die Flüge des Präsidenten zuständig ist. Der Beruf seiner Eltern hat ihm bestimmt dabei geholfen, auf diese geniale Idee zu kommen.

Bei einer Dokumentation kommt ihm eine Idee 

Seinen Geistesblitz hat er, als er im Fernsehen die Dokumentation "Warum verschwinden Flugzeuge?" sieht. Darin geht es um den Flug MH370 von Malaysia Airlines, der vor Jahren über dem Meer abgestürzt ist und seitdem als verschollen gilt.

Sein Plan ist es, alle Flugzeuge mit einem riesigen, orangenen Ballon aus dickem Gummi auszustatten, der großem Druck standhält. Diese Ballons sollen mit HF-Sendern zur Ortung ausgestattet werden und an der Wasseroberfläche schwimmen. Eine einfache und effiziente Methode. Dank dieser Technik würden sich im Falls eines Crashs die Sende-Ballons aufblasen und die Maschine könnte leicht gefunden werden.

Die Antwort kommt prompt 

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Um seine Idee bekannt zu machen, schickt er eine Skizze mit einem beigelegten Brief an die amerikanische Luftfahrtgesellschaft Delta. Die Empfänger: Richard Anderson, Generaldirektor von Delta, und John E. Laughter, Vizepräsident für Sicherheit – beide sind von der Idee des kleinen Jungen begeistert.

Ein paar Wochen später bekommt Benjamin Jensen eine Antwort von Delta: Ein Paket mit zwei Miniatur-Flugzeugen und Malstiften. Aber vor allem erhält er einen Antwortbrief, der von John E. Laughter unterschrieben wurde und in dem es heißt, seine Idee würde an die Experten weitergeleitet, da sie sehr vielversprechend sei.

• Maximilian Kunze
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