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Die "Hormon-Diät": Was hält die Wissenschaft von dem neuen Diät-Trend?

Immer mehr Menschen, die abnehmen möchten, versuchen es mit einer "Hormon-Diät". Was genau das ist und wie es funktioniert? Hier erfahrt ihr alles, was ihr zu dem Thema wissen müsst.

Vergesst Eiweiß-Diäten, Fasten oder eine ketogene Ernährung: Der neueste Trend heißt "Hormon-Diät". Dieser Ansatz geht davon aus, dass bei Personen, die es trotz mehrfachen Versuchs nicht schaffen, abzunehmen, die daran Hormone schuld sind.

Es gibt bereits unzählige Bücher zu dem Thema, die von dieser Methode schwärmen: Indem man durch eine besondere Ernährung - kombiniert mit körperlicher Betätigung - die Hormone "manipuliert" oder "wieder ins Gleichgewicht bringt", soll es möglich sein, in kürzester Zeit abzunehmen.

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Was sagt die Wissenschaft dazu?

Gegenüber der zunehmenden Beliebtheit dieser neuen Diät äußern sich immer mehr Wissenschaftler skeptisch. Allgemein betrachtet sind die Ernährungsratschläge der Hormon-Diät zwar nicht schlecht, doch eine Gewichtsabnahme wird nicht durch hormonelles Gleichgewicht erlangt, sondern durch ein Defizit zwischen den aufgenommenen Kalorien und den vom Organismus verbrannten. Bisher gibt es also keinen wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die Hormon-Diät tatsächlich durch die "Manipulation" der Hormone einer Person funktioniert.

Darüber hinaus können gescheiterte Diäten trotz gesunder Ernährung und körperlicher Betätigung auf eine viel schwerwiegendere Krankheit wie Diabetes oder eine Schilddrüsenüberfunktion hindeuten. Diese können nicht mithilfe einer einfachen Diät geheilt werden, sondern müssen unter ärztlicher Betreuung behandelt werden.

Von Simone Haug
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