Eltern dürfen ihr Baby nicht in die Arme nehmen, denn das könnte ihm das Leben kosten

Eltern dürfen ihr Baby nicht in die Arme nehmen, denn das könnte ihm das Leben kosten

Die Geburt ihres Babys wird für Eltern in Texas mit einem Schock überschattet, denn ihr Baby leidet an einer seltenen Krankheit. Der größte Wunsch der Eltern ist, ihr Baby in die Arme schließen zu können... Doch das ist im Moment leider nicht möglich.

Die Schwangerschaft verläuft reibungslos bis zur 37. Schwangerschaftswoche. Die Ärzte stellen fest, dass das Baby im Bauch nicht mehr zunimmt, weshalb sie sich für eine frühzeitige Geburt entscheiden. Noch wissen weder Ärzte noch Eltern, was sie bei der Geburt erwarten wird.

Bei der Geburt folgt der Schock

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Als der kleine Ja'bari Gray das Licht der Welt erblickt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Ihr Babysohn wird ohne Haut geboren und es ist nicht klar, ob er weiterleben kann, denn seine Überlebenschancen werden als sehr gering eingestuft. Die Ärzte nehmen an, dass der Säugling unter einer seltenen Krankheit leidet, der sogenannten Epidermolysis bullosa, besser bekannt unter der Schmetterlingskrankheit. Die Betroffenen sind so verletzlich und zerbrechlich wie Schmetterlingsflügel. Bei dieser Krankheit handelt es sich um einen genetischen Defekt. Um jedoch eine genaue Diagnose stellen zu können, müssen die Ärzte das Baby erst Gentests unterziehen. 

Ein erstes Aufatmen

Seit der Geburt darf der Säugling das Krankenhaus nicht verlassen. Denn ihm fehlen an Oberkörper und Armen gänzlich die Haut. Nur an Kopf und Beinen ist sein Körper durch Haut geschützt, doch in die Arme schließen können ihn seine Eltern nicht, das wäre zu gefährlich. Spezialisten kümmern sich seit drei Monaten um den Säugling und er hat bereits eine erste Operation gut überstanden. Jetzt trägt der Junge eine Halskrause. Der nächste Schritt wird eine OP sein, die ihm das Atmen erleichtern soll. Denn bei seiner Geburt waren Brust, Kinn und Kopf miteinander verschmolzen, wie News.de berichtet.

Die Eltern versuchen alles, um für das Überleben ihres Babys zu kämpfen. Sie haben einen Spendenaufruf über "Gofundme" gestartet und bisher bereits 83.000 Dollar zusammenbekommen, um die weiteren Operationen zu finanzieren.

Maximilian Vogel
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