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Mit dem Supercar La Ferrari hat die Scuderia einen Coup gelandet. Zusammen mit dem McLaren P1 und dem Porsche 918 Spyder symbolisiert der Luxusschlitten die Dreieinigkeit der Rennwagen. 

Preis: Über eine Million Euro

Wer eines der 499 Exemplare des La Ferrari erstatten möchte, muss ganze 1.200.000 Euro hinlegen. Die Rivalen von McLaren und Porsche lassen es da etwas günstiger angehen: Der P1 kostet 1.072.000 Euro, der 918 Spyder fällt mit 777.777.977 Euro sogar unter die 1-Million-Grenze. Aber: Der LaFerrari ist eindeutig das leistungsstärkste aller drei Autos.

Erscheinungsdatum: Seit März 2013 auf den Straßen

Ferrari war der erste Fahrzeughersteller, der ein hybrides Supercar auf den Markt brachte. Seit März 2013 ist der LaFerrari im Handel erhältlich. Doch Porsche und McLaren zogen schnell nach. P1 und 918 Spyder wurden schon im Juni desselben Jahres veröffentlicht. 

Power: Schlappe 963 PS

Der 6.3-Liter-V12-Motor des La Ferrari wartet mit 800 PS bei 9.000 Umdrehungen pro Minute auf. Unterstützung erhalt der Verbrennungsmotor von einem elektrischen Block, der direkt mit dem Differentialgetriebe verbunden ist. Dadurch kommen noch einmal 163 PS hinzu, das macht insgesamt 963 PS. Damit ist der italienische Rennwagen der leistungsstärkste Hybridwagen der Welt vor dem P1 (916 PS) und dem 918 (887 PS). 

Geschwindigkeit: Bis zu 350 km/h sind drin

Der LaFerrari ist eine wahre Kanonenkugel. Die Insassen müssen sich bei 350 km/h ordentlich an ihren Sitzen festhalten. Von 0 auf 100 km/h schafft es der Luxusschlitten in nur 3 Sekunden. Zum Vergleich: Der 918 bringt es nur auf 345 km/h, knackt die 0 auf 100 aber in 2.6 Sekunden. 

Design: Die Formel 1 als Inspiration 

Der LaFerrari nimmt den Enzo-Mythos auf. Dafür wurde der Wagen nur mit dem besten Material ausgestattet. Alle Technologien, die es in der F1 gibt, wurden bei diesem Supercar angewandt. Die Diffuser (vorne und hinten) sorgen für einen besseren Luftstrom. Der bewegliche Heckflügel optimiert die Aerodynamik, ohne dass das dem Leistungsvermögen des LaFerrari Abbruch tut. 

Gewicht: Im Vergleich leicht

Wer einen Hybridmotor in seinen Wagen setzt, macht das Auto schwerer. Dennoch bringt der Ferrari LaFerarri nur 1.255 Kilogramm auf die Waage. Der Grund? Die Ingenieure haben für diesen Rennwagen ausschließlich leichtes Material verwendet. Anders sieht das bei Porsche aus: Der 918 Spyder ist mit 1.695 Kilogramm im Vergleich ein echtes Schwergewicht. 

Antrieb: Hinterradantrieb deluxe

Um sich fortzubewegen, setzt der Ferrari LaFerrari auf seine Hinterreifen. Das Supercar ist außerdem mit einer Doppelkupplung samt 7 Gängen ausgestattet. Die Bremsen aus Carbon-Keramik sind der Garant für unglaubliche Leistungen. Das spitze Dach macht aus dem LaFerrari endgültig auch eine optische Rennmaschine und sorgt für Fahrspaß. 

Die Vorteile:

- Fahrverhalten

- Motor

Die Nachteile:

- Preis

- Ausverkauft

Konkurrenten:

McLaren P1, Porsche 918 Spyder

Technische Daten:

PS: 963

Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h

0 auf 100 km/h: Unter 3 s

Motor: Hybrid: V12, 2x2 Nockenwellen 48 Ventile Zentral länglich und ein Elektromotor

Getriebe: Hinterradantrieb, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe

Reifen: Vorderreifen 265/30 R19 - Hinterreifen 345/30 R 20

Maße und Gewicht: Länge von 4.702 mm, Breite von 1.992 mm, Höhe von 1.106 mm, Gewicht von 1.255 Kilogramm 

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