"Playboy" klagt gegen Laura Müller und Michael Wendler

Das Erotikmagazin will Klage gegen das kontroverse Promi-Paar einreichen - und hat dafür einen guten Grund!

Michael Wendler und Laura Müller sind seit wenigen Wochen auf OnlyFans aktiv und passend zum 1. Dezember kommt dort "exklusiver Content", wie sie versprechen. Doch ihre Community ist schnell enttäuscht, als sie nur Videos und Bilder von Laura sehen, wie sie Hundefutter einkauft, ihren überteuerten Adventskalender öffnet oder kryptische Ankündigungen macht.

Erotische Bilder

Die Fans drängen auf intimere Fotos, wofür sie allerdings tief in die Tasche greifen müssen. Nicht nur kostet das Abo vom Wendlaura-Account jeden Monat 35 Euro, sondern stellt Laura auch noch Bedingungen.

Sie will nur heißere Fotos posten, wenn ihr die Leute Trinkgeld geben. Erst verlangt sie 300 Dollar, dann 600 Dollar und inzwischen sogar schon 1.000 Dollar für ein neues erotisches Bild.

Steigende Preise auf OnlyFans

Obwohl viele Fans verärgert sind über die steigenden Preise, wurden die 300- und 600-Dollar-Ziele erreicht. Wie lange es wohl diesmal dauert, um die 1.000 Dollar zusammenzukriegen?

Bei den erotischen Bildern, die das Paar auf OnlyFans postet, gibt es nur ein Problem: Diese Fotos haben sie gar nicht selbst aufgenommen, sondern sie stammen aus dem Archiv des Playboys, für den sich Laura 2020 ausgezogen hat.

"Playboy"-Chef ist not amused

Kein Wunder also, dass es dem Chef des Magazins gar nicht gefällt, wenn Laura und Michael mit diesen Bildern in ihre eigene Tasche wirtschaften. Gegenüber der Bild erklärt der Playboy-Verleger Florian Boitin:

Wir mussten feststellen, dass uns sehr bekannte Bildmotive auf der OnlyFans-Plattform unter dem Account 'Die Wendlers' kostenpflichtig angeboten werden. Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass der Betreiber des Accounts, vermutlich Michael Wendler, hier wissentlich Urheberrechte des deutschen 'Playboys' verletzt. Wir sehen uns deshalb gezwungen, gegen die unerlaubte Veröffentlichung der Motive auf der Bezahlplattform OnlyFans juristisch vorzugehen.

Spitze gegen Laura Müller

Dann macht Boitin, der gleichzeitig auch noch der Chefredakteur des Erotikmagazins ist, noch einen Witz auf Lauras Kosten. Das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Ein Hinweis sei mir an dieser Stelle gestattet. Die Original-Fotos mit Laura Müller gibt es auf den digitalen Plattformen von 'Playboy Deutschland' zu sehen. Und das in besserer Qualität und zu einem deutlich attraktiveren Nutzer-Preis.
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