Oliver Pocher von Polizei abgeführt - jetzt äußert er sich zum Vorfall

Bei einem Konzertbesuch wird Oliver Pocher plötzlich von der Polizei abgeführt. Was der Grund dafür ist und wie sich der Comedian jetzt dazu äußert, erfahrt ihr hier.

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Oliver Pocher stattet am Freitag seinem Freund, dem Sänger Pietro Lombardi, einen Besuch bei seinem Konzert ab. Weil er sich jedoch nicht an die Corona-Regelungen hält, wird er kurze Zeit später von Beamt:innen abgeführt.

Polizei schreitet ein

Wegen der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen handelt es sich bei dem Event um ein sogenanntes Strandkorb-Konzert, welches die nötigen Abstandsregelungen gewährleisten soll.

Während des Auftrittes geht Pocher dann plötzlich zum Publikum, fordert die Fans jedoch auf, weiter auf ihren Plätzen zu bleiben. Ähnliches passiert vor kurzem auch während eines Auftritts der Sängerin Nena.

Die Veranstalter:innen des Konzerts sehen dennoch Rot in dem Verhalten und verständigen die Polizei. Die ganze Aktion wird von mehreren Fans per Video festgehalten, doch auch Pocher selbst meldet sich am gleichen Abend noch via Instagram.

Einsicht? Fehlanzeige

So berichtet er, dass er von der Polizei alles andere als sanft abgeführt wird, nachdem er über einen Wellenbrecher springt, um sich mit dem Publikum zu unterhalten. Laut dem 43-Jährigen ist diese Aktion aber alles andere als gerechtfertigt, wie er auf Instagram selbst sagt:

Schleswig-Holstein ist im Moment bei Inzidenz 35, hier ist keine Maskenpflicht mehr, es ist alles relativ entspannt. Und wenn ich einmal dem Publikum winke, winke sage, dann wird da schon nichts passieren. Plus, dass in zwei Tagen dieses Strandkorb-Ding eh beendet wird.

"Einfach total übertrieben"

Von Einsicht ist - den Kommentaren des Comedians zufolge - keine Spur zu sehen. Zwar respektiere er die Polizei, doch in Bezug auf deren Handlung kann er das Verhalten der Beamt:innen nicht nachvollziehen. Weiter sagt er:

Das ist einfach total übertrieben vom Veranstalter. Ich bin echt auch Team Polizei, man kann die nicht immer nur bashen. Aber in hier einen Scharfen zu machen, weil man einmal ganz kurz 30 Sekunden ins Publikum gegangen ist, zeigt einfach auch, wo wir momentan stehen und dass wir wirklich andere Sorgen und Probleme haben.