Nach Squid-Game-Spiel: 5 Kinder mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus

Der Netflix-Hit "Squid Game" ist zurzeit in aller Munde. Doch hat diese Serien auch seine Schattenseiten, wie nun fünf Kinder im Krankenhaus zeigen...

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In weniger als einem Monat wurde die südkoreanische Serie "Squid Game" zur erfolgreichsten Serie von Netflix. Doch diese Thriller-Serie hat es so richtig in sich: Während Erwachsene bei der Spannung der Serie kaum abschalten können und es sogar zu einem Telefonterror bei einer Frau kommt, wird es bei Teenagern und Kindern richtig gefährlich.

Gefährliches Nachspiel von "Squid Game"

Nicht nur soll das Nachspielen von "Squid Game" auf dem Pausenhof verboten werden, weil es zu ausgrenzenden und teilweise sogar brutalen Szenen gekommen sein soll.

Nun alarmieren auch Ärzt:innen vor den Folgen der südkoreanischen Serie. In Australien wird bereits das fünfte Kind in das Krankenhaus eingeliefert, weil es sich Verletzungen zugezogen hat, als es ein Spiel der Serie nachstellen wollte.

Es ist nämlich in den sozialen Medien zu einer Art Challenge geworden, das Spiel mit den Zuckerkeksen aus "Squid Game" nachzustellen. Während die Spiel-Teilnehmer:innen in der Serie einem Kampf um Leben und Tod ausgesetzt sind, die Form aus den steinharten Zuckerkeksen mit einer Nadel zu lösen ohne das Motiv zu zerbrechen, verletzt sich bereits das fünfte Kind bereits an der Herstellung der Zuckerkekse.

Bereits das 5. Kind im Krankenhaus

So auch der letzte Fall, wie der Daily Telegraph berichtet. Der 14-jährige Aiden Higgie versucht sich an der Challenge. Doch der erste Teil ist bereits der Schwierigste, an dem es auch bei Aiden scheitern sollte.

Die dünne Zuckerplatte ist nämlich gar nicht so einfach herzustellen, wie es zahlreiche TikTok-Videos vielleicht vermuten lassen. Dabei benutzt er Wasser, Natron und Zucker.

Doch begeht er den Fehler, die Mischung in einem völlig ungeeigneten Plastikbecher in der Mikrowelle zu erhitzen. Als er den Becher aus der Mikrowelle nimmt, zerplatzt das Gefäß und die brennend heiße Flüssigkeit verbrennt großflächig Aidens Beine.

Zu seinem Glück im Unglück benötigt der Junge keine Hauttransplantation, doch die Schmerzen und Narben werden noch länger andauern. Mit seiner Geschichte will Aiden andere Kinder warnen, - wenn es unbedingt sein muss - die Challenge nicht ohne Aufsicht der Eltern zu machen...