Luxuriöse Corona-Flucht: Lothar Matthäus wird mit Privatjet aus Dubai ausgeflogen
Luxuriöse Corona-Flucht: Lothar Matthäus wird mit Privatjet aus Dubai ausgeflogen
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Luxuriöse Corona-Flucht: Lothar Matthäus wird mit Privatjet aus Dubai ausgeflogen

Die vergangenen Tage dürften an Lothar Matthäus nicht spurlos vorbeigegangen sein. Aufgrund der Coronakrise sitzt er mehrere Tage in Dubai fest. Nun spricht er über seine abenteuerliche Heimreise und die glücklichen Zufälle, die sie ihm ermöglicht haben.

Das dürfte er sich auch anders vorgestellt haben: Lothar Matthäus ist es in den vergangenen Tagen so ergangen, wie tausenden von Reisenden, die aufgrund der Coronakrise auf der ganzen Welt verteilt festsitzen.

Es ist eine ungewohnte Situation – während man schon öfter miterlebt hat, aus dem Heimatland nicht in ein anderes Land reisen zu dürfen, ist es neu, nicht ohne Weiteres wieder nach Hause zu kommen.

Ausreise in letzter Sekunde

So passierte es auch Lothar Matthäus. Mehrere Tage saß er in Dubai fest, ohne ein Ende des Wartens in Sicht zu haben. Mittlerweile ist der 59-Jährige wieder in Budapest, seiner ungarischen Wahlheimat, angekommen.

Doch die Aktion war knapper, als es ihm lieb ist. Im Bild-Interview erzählt er: Es war der vorletzte Privatflieger, bevor die beiden großen Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi für den öffentlichen Verkehr geschlossen wurden.

Lothar Matthäus ist froh, wieder zuhause zu sein.  Zhe Ji / Kontributor / Getty Images

Matthäus kannte zur richtigen Zeit die richtigen Leute: Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto erfuhr in einem Interview von der misslichen Lage des Ex-Fußballers und versicherte im ohne Umschweife, trotz Pandemie nach Ungarn einreisen zu dürfen. Dank seiner "Resident-Card" sei keine Sonderregel nötig. Dazu kommt in letzter Sekunde das Angebot eines fränkischen Freundes, in seinem Privatjet mitreisen zu können.

Zurück in Budapest

So ging es über Nürnberg zurück nach Budapest. Darüber ist der sonst so eiskalte Matthäus, der noch vor wenigen Tage spottete, Corona-Panik sei ein lästiges, typisch deutsches Phänomen, dann jetzt doch sehr erleichtert. Er zeigt sich dankbar:

Mir ist bewusst, dass es 99 Prozent der Bevölkerung nicht so gut wie uns geht und wir großes Glück hatten. (…) Es gibt genug Familien, die nun getrennt sind, die ihre Liebsten nicht sehen.

Damit wird er nicht nur die meinen, die nun in der Luxusoase Dubai verharren müssen, da sie nicht auf die Unterstützung eines Außenministers zählen konnten, sondern alle, die aufgrund der Quarantäne empfindlich in ihrem Privatleben eingeschränkt werden.

Die Coronakrise ist oft sehr undurchsichtig und kompliziert. Wir haben für euch alle Begriffe zusammengefasst, die ihr kennen müsst, um die aktuelle Situation besser verstehen zu können. Ihr findet sie in unserem Corona 1x1.

Von Thomas Schmitt

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