Kanye West startet Wahlkampf: „Ich habe fast mein Kind getötet!"
Kanye West startet Wahlkampf: „Ich habe fast mein Kind getötet!"
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Kanye West startet Wahlkampf: „Ich habe fast mein Kind getötet!"

Kanye West hat sich vorgenommen, der nächste US-Präsident zu werden. Chancen hat er kaum, Wahlkampf macht er trotzdem: Und leistet sich prompt einen schrägen Auftritt.

Kanye West hat schon einmal angekündigt, US-Präsident werden zu wollen. Jetzt werden seine Pläne aber immer konkreter: Er hat ein Team um sich herum aufgebaut, dass ihn bei seiner Kampagne unterstützen soll und er wirbt fleißig für seine Kandidatur.

Viele halten Wahlkampf für einen Witz

Um möglichst viele Wähler für sich zu gewinnen, rührt der Rapper ordentlich die Werbetrommel und startet eine Wahlkampf-Tour. Bei seiner ersten offiziellen Rede am 19. Juli in Charleston (South Carolina) überrascht der 43-Jährige jedoch viele mit seinen Aussagen, sowohl über Politik als auch über sein Privatleben.

Als Präsidentschaftskandidat wird der 43-jährige Kanye West bislang kaum ernst genommen. Gründe dafür gibt es genug: Der simple Slogan ("YES!"), die kugelsichere Weste mit der Aufschrift "Security" bei seinem ersten Auftritt oder auch der Name seiner Partei.

Seine Partei heißt Birthday Party. Denn sollte Kanye die Wahl gewinnen, sei das quasi ein Geburtstag für alle. Allerdings: Aktuell liegt Kanye West in den Umfragen bei mageren zwei Prozent. Das wird knapp.

Kanye bricht in Tränen aus

Bei seinem ersten Auftritt gibt Kanye jedenfalls ordentlich Gas und bricht in Tränen aus, als er pikante Details aus seiner Beziehung zu Kim Kardashian erzählt. Als Kim schwanger war, habe er sie zur Abtreibung gedrängt. Kanye formuliert das so:

Ich habe fast mein Kind getötet! Ich habe fast mein Kind getötet!

Kim "beschützte dieses Kind"

Aber Kim hat sich, wie wir heute wissen, anders entschieden und ihre Tochter North zur Welt gebracht. Für Kanye hat sich damit in gewisser Weise seine eigene Geschichte wiederholt: Denn einst wollte sein Vater die Geburt nicht, doch seine Mutter behielt das Kind. Für Kanye ist die Sache klar: Kim habe "das Kind beschützt". Wie einst seine eigene Mutter.

Während sich Kim (und Kanye) gegen die Abtreibung und für das Leben ihrer Tochter entschieden haben, gibt es im Gegensatz dazu auch viele Hollywood-Stars wie GoT-Star Sophie Turner, die sich dafür stark machen, dass Abtreibungen nicht mehr stigmatisiert werden.

Von Pia Karim
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