Jürgen Milski genervt von Existenzängsten der Malle-Stars: "Wir verdienen genug"
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Jürgen Milski genervt von Existenzängsten der Malle-Stars: "Wir verdienen genug"

Die Corona-Krise trifft bestimmte Berufsgruppen besonders hart, darunter auch viele Sänger, die ihr Brot mit Auftritten am Ballermann verdienen. Viele Auftritte werden abgesagt oder verschoben und so bangt der ein oder andere Künstler bereits um seine Existenz. Sänger Jürgen Milski hat für das Gejammer vieler Kollegen allerdings nur wenig Verständnis.

Der Coronavirus ist für manche Menschen nicht nur ein gesundheitliches, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. Insbesondere Selbständige müssen um ihre finanzielle Lage bangen, weil sie keine Aufträge mehr erhalten oder diese nicht ausführen können. Die Schlager-Stars auf Mallorca scheint es besonders hart zu treffen.

Jürgen Milski bringt nur wenig Verständnis für seine Kollegen auf Andreas Rentz@Getty Images

Willi Herren gehört zu denen, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Gegenüber RTL äußert er sich wie folgt: "Wir haben Angst, wir sind in den nächsten Monaten arbeitslos." Ähnlich geht es auch Daniela Büchner, die auf der Insel ein Café betreibt, welches momentan allerdings geschlossen bleiben muss.

Ausgerechnet Ballermann-Kollege Jürgen Milski äußert nun Kritik an denen, die seiner Meinung nach zu viel herumjammern. Auf Facebook macht er seiner Wut Luft:

Es gibt bestimmt andere Berufssparten, die nur ein Minimum dessen verdient haben, was wir Künstler in dieser Zeit verdient haben. Die haben allen Grund, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie über die Runden kommen müssen. Dass sich jetzt Kollegen von mir hinstellen und sagen: 'Ich weiß nicht, wie ich über die Runden kommen soll.' Das regt mich so was von auf.

Wer so viel Geld verdienen würde, wie er und seine Sangeskollegen, hätte einfach ein paar Rücklagen für schlechte Zeiten haben müssen. Für alle, die das nicht getan haben, hat er nur Sarkasmus übrig: "Da muss ich sagen: Ihr tut mir echt leid."

Jürgen Milski kann sich nicht beklagen

Spot on news gegenüber verrät er, seit seiner Zeit im Showgeschäft bereits viel Geld gemacht zu haben, sodass er sich in der momentanen Situation entspannt zurücklehnen kann:

Ich muss mir Gott sei Dank keine finanziellen Sorgen machen. Ich habe immer schon auch an schlechtere Zeiten gedacht.
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Auch sonst scheint Jürgen Milski sich keine großen Sorgen wegen des Virus zu machen. Er hält eine Ansteckung eher für unwahrscheinlich und bleibt mit Freunden und Familie einfach über das Telefon u. Ä. in Kontakt. Seine sozialen Kontakte habe er aus Zeitmangel sowie schon viel zu lange vernachlässigt.

Wir sind gespannt darauf, ob Willi Herren sich zu den Vorwürfen seines Kollegen äußert. Bisher war dessen Zielscheibe ja eher Michael Wendler. Von dem ist übrigens auch Jürgen Milski nicht unbedingt ein Freund.

Von Simone Haug
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