"Es ist hart": Schlagerstar Heintje bangt um seine Mutter"Es ist hart": Schlagerstar Heintje bangt um seine Mutter
"Es ist hart": Schlagerstar Heintje bangt um seine Mutter
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"Es ist hart": Schlagerstar Heintje bangt um seine Mutter

Schlagersänger Hein Simon alias Heintje ist außer sich vor Sorge in der Corona-Krise. Der ehemalige Kinderstar bangt um seine Mutter, die aufgrund von Vorerkrankungen besonders von Covid-19 bedroht ist.

Hein Simon alias Heintje bangt um seine Mutter. Noch vor Kurzem war das Hause Simon außer sich vor Freude, als der Schlagerstar zum vierten Mal Opa geworden ist. Doch nun ist die gute Laune verflogen. Die Gesundheit von Mama Johanna steht auf dem Spiel.

Schlagerstar-Mama mit schweren Vorerkrankungen

Die 86-Jährige leidet, wie ihr berühmter Sohn auch, unter schweren Vorerkrankungen. Eine Herzschwäche und eine überstandene Lungenembolie setzten ihr ordentlich zu. Mit dem Ausbruch des Coronavirus ist sie jetzt zusätzlich gefährdet. Im Bild-Interview verrät Heintje, dass er sich große Sorgen macht.

Natürlich habe ich Angst um Mama! Ich will mir gar nicht ausmalen, wie es wäre, wenn ihr etwas passieren würde. Ich könnte mich ja noch nicht mal richtig von ihr verabschieden.
1967 wurde Hein Simon mit 12 Jahren zu Deutschlands größtem Kinderstar. picture alliance / Kontributor / Getty Images

"Es ist hart für mich"

Damit es nicht soweit kommt, befolgen die beiden die strengen Coronaregeln. Mama Johanna wohnt nicht weit von dem belgischen Reiterhof ihres Sohnes entfernt, sodass dieser ihr regelmäßig einen Besuch abstatten kann. Doch die ungewohnte Situation ist nicht leicht für den ehemaligen Kinderstar der 60er Jahre.

Wenn ich Mama derzeit besuche, gehe ich gar nicht zu ihr ins Haus. Sie kommt dann ans Fenster und wir unterhalten uns auf drei Meter Abstand. Es ist hart für mich, sie nicht in den Arm nehmen zu können.

Unverständnis über Politik

Der gebürtige Holländer und "Mama"-Interpret empört sich über die Aussagen einiger Politiker, die es nicht für nötig halten, alte Menschen bei einer Corona-Infektion zu versorgen. Sie würden ja sowieso bald sterben. Diese "unmenschliche" Einstellung widert ihn an. Der 64-Jährige stellt fest: "Jedes Alter ist lebenswert und jedes Leben sollte so lange wie möglich erhalten werden." Aufpassen ja, aufgeben nein!

Deswegen wird Heintje seine "Mamaaa" auch am kommenden Muttertag besuchen und ihr einen großen Blumenstrauß als Geschenk mitbringen. "Ich bin dankbar für jedes Jahr, in dem Mama am Leben ist." An die drei Meter Sicherheitsabstand werden sie sich wohl halten.

Von Thomas Schmitt
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