Gewusst? Fun Facts und Traditionen zum Jahreswechsel

Silvester steht vor der Tür. Es ist noch ein wenig Zeit, lustige Informationen über Silvestertraditionen zu erfahren.

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Es ist der 31. Dezember, und wie an jedem 31. Dezember werden wir uns in die Arme fallen (oder auch nicht). Wir werden uns "vor allem gute Gesundheit" wünschen. Doch bevor die Feierlichkeiten starten, wollen wir euch noch ein paar Fun Facts zu Silvester mit auf den Weg geben.

Die Tradition des Neujahrskusses: Danke, Rom!

Diese Tradition geht auf das alte Rom zurück während der Saturnalien (ein Fest im Februar zum Abschluss der Winteraussaat). Und so ist dieser Brauch, sich zu den Saturnalien zu küssen, dazu da, die Feierlichkeiten zu unterstreichen.

Die Tradition des Mistelzweigs geht auf die Gallier zurück

Man muss wissen, dass die Mistel ursprünglich nicht so einen guten Ruf hatte wie heute. Sie galt als invasive, parasitäre und für den Menschen giftige Pflanze. Sie fand aber Gnade bei den Kelten. Die Druiden nannten sie "Goldener Zweig" und schrieben ihr Fruchtbarkeits- und Gegengift-Eigenschaften zu (und das, obwohl die Pflanze für den Menschen ja giftig ist). "Die spinnen, die Gallier", würde wohl Caesar sagen.

Die Kelten brachten die Mistelzweige also an Häusern an, um sich vor bösem Zauber und Krankheiten zu schützen. Diese Tradition ist bis heute erhalten geblieben und wird mit der Tradition des Küssens gekoppelt. Sich unter dem Mistelzweig zu küssen, war für junge, unverheiratete Frauen das Versprechen, innerhalb eines Jahres zu heiraten. Ansonsten gibt es heutzutage auch Tinder, falls die Mistel nichts bringt.

Das Land, das sich als Erstes "ein frohes neues Jahr" wünscht: Kiribati

Die ersten, die ins neue Jahr wechseln, sind die Bewohner:innen von Kiribati. Dabei handelt es sich um eine kleine Nation, die aus drei Inselgruppen und 32 Atollen besteht und im Pazifik liegt. Und es sind 120 000 Menschen, die als die Ersten ins neue Jahr rutschen. Es ist 11 Uhr in Deutschland, wenn dort schon Mitternacht ist. Dasselbe gilt für Samoa (Polynesien).

Die letzten, die sich "ein frohes Neues" wünschen: Amerikanisch-Samoa

Dies ist einer der letzten Orte, die ihr dringend besuchen solltet, wenn ihr noch mehr Zeit im Jahr 2021 verbringen wollt. Sie werden die letzten Einwohner sein, die 2022 einläuten. Der Ort, an dem man als Allerletzte:r den Jahreswechsel vollzieht, sind die unbewohnten Baker- und Howland-Inseln begeben. Aber ihr solltet wissen, dass es sich hierbei um ein geschütztes Gebiet handelt, das nicht betreten werden darf.

Die Zeit zurückdrehen ist möglich!

Es ist möglich, im Jahr zurückzureisen und von 2022 wieder nach 2021 zu kommen. Und das ohne Delorean? Manche Touristen nutzen die Zeitverschiebung, um das neue Jahr zweimal zu feiern, indem sie zwischen den Samoa-Inseln in Polynesien und Amerikanisch-Samoa hin und her fliegen. Die Entfernung zwischen den beiden beträgt 220 Kilometer.

Aber zwischen den beiden Reisezielen besteht ein Zeitunterschied von 25 Stunden. Wenn also Samoa (in Polynesien) das neue Jahr begrüßt, ist es am Samstag, den 1. Januar 2022, 00:01 Uhr, während es am Donnerstag, den 30. Dezember 2021, 23:01 Uhr ist. Um Himmels willen, Marty!

Neujahrstraditionen auf der ganzen Welt

Es gibt viele verschiedene Neujahrstraditionen auf der ganzen Welt. Hier sind vier davon:

  • In den USA werden um Mitternacht 900 Kilo Konfetti am Time Square (New York) fallen gelassen.
  • In Italien soll das Tragen von roter Unterwäsche Glück und Reichtum für das nächste Jahr bringen.
  • In Japan verkleiden sich Erwachsene als Dämonen, um Kinder zu erschrecken, damit sie sich gegenüber ihren Eltern gut benehmen.
  • In Spanien muss man beim Jahreswechsel zwölf Weintrauben essen.

Jetzt seid ihr bestens auf das neue Jahr vorbereitet und könnt heute Abend im kleinen Kreise mit eurem neuen Wissen angeben. Wir wünschen euch einen guten Rutsch!

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