Fit ohne Fitnessstudio: Mit Bodyweight-Übungen durch die Quarantäne
Fit ohne Fitnessstudio: Mit Bodyweight-Übungen durch die Quarantäne
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Fit ohne Fitnessstudio: Mit Bodyweight-Übungen durch die Quarantäne

Ihr seid süchtig nach dem Fitnessstudio und lasst keine Gelegenheit aus, um dort Sport zu treiben? Aufgrund des Coronavirus werdet ihr eure Gewohnheiten etwas ändern müssen, denn das Sportstudio zählt definitiv zu den öffentlichen Orten, an denen das Risiko für eine Infektion besonders hoch ist.

Dürfen wir noch öffentliche Orte wie Restaurants oder Fitnessstudios aufsuchen - falls sie nicht schon längst geschlossen sind? Diese Fragen stellen sich immer mehr Menschen.

In den meisten Ländern Europas werden immer strengere Maßnahmen getroffen: Schulen werden geschlossen, Besuche in Altersheimen sollen aufs strikte Minimum reduziert werden, Arbeitgeber sollen die Möglichkeit zur Arbeit im Home Office geben, wir sollten am besten komplett zu Hause bleiben. Kurz: Unser gesamter Alltag wird auf den Kopf gestellt!

Das Fitnessstudio, ein idealer Ort für die Übertragung?

Was ist nun mit dem Fitnessstudio? Wie jeder öffentliche Ort ist das Fitnessstudio ein geschlossener Raum, der häufig besucht wird. Es ist also nicht auszuschließen, dass ein Gerät von einer Person verwendet wird, die Überträger des Virus ist. Außerdem ist beim Sport eine große Nähe zu anderen Menschen gegeben. Die Geräte stehen nah beieinander und wir schnaufen bei der Verwendung. Das Ansteckungsrisiko ist also ziemlich hoch.

In Fitnessstudios ist das Ansteckungsrisiko hoch  Hinterhaus Productions@Getty Images

Aktuelle Lage

Da verwundert es kaum, dass in Deutschland immer mehr Städte oder gar Länder beschließen, Sportstätten zu schließen. Neben Berlin und Schleswig-Holstein bleiben auch in Hamburg, Jena und Stuttgart die Gyms derzeit geschlossen.

Als eines der ersten Sportunternehmen meldet sich McFit zu Wort und verspricht, dass Mitgliedern aus der momentanen Schließung keinerlei Nachteile entstehen sollen. So soll am Ende der Mitgliedschaft die durch die Schließung verlorene Zeit beitragsfrei ersetzt werden. Doch was tun, ohne Fitnessstudio? Ganz auf den Sport verzichten?

Wie sollen wir unsere Sportpraxis anpassen?

Es kann aber auch zu einem Problem werden, wenn wir gar keinen Sport mehr betreiben. Es ist deshalb zu empfehlen, kürzere Sporteinheiten einzulegen und nach Möglichkeit draußen oder zu Hause Sport zu machen – etwa auf der Yogamatte. Auch ein wenig stark besuchtes Fitnessstudio mit mehr Platz zwischen den Geräten kann eine Lösung sein.

Auf jeden Fall sollten wir alle noch besser auf unsere Hygiene achten. Das Sportgerät ist VOR und NACH der Verwendung zu desinfizieren, wascht außerdem eure Hände beim Gerätewechsel und meidet Gruppenkurse mit zu vielen Teilnehmern. All dies trägt dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu senken.

Wenn der Platz es zulässt, könnt ihr ja eine leere Matte Abstand zur nächsten Person halten – auch das sorgt für mehr Sicherheit beim Training. Oder, um auf Nummer sicher zu gehen, du verlegst dein Training einfach zu dir nach Hause! Wenn du im Home Office bist, bietet es sich an, in der Mittagspause mal eben eine kleine Runde im Park nebenan zu drehen oder ein paar Bodyweight-Fitnessübungen einzuschieben. In dem Video weiter oben haben wir die besten Übungen dazu zusammengestellt!

Von Sarah Kirsch
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