Alkoholproblem: Tim Mälzer gibt schlimmen Gesundheitszustand zu

Alkoholproblem: Tim Mälzer gibt schlimmen Gesundheitszustand zu

Tim Mälzer ist ein erfolgreicher TV-Koch. Doch jetzt rückt der 47-Jährige mit einer bitteren Wahrheit ans Licht: Er spricht offen über Burnout und Alkohol!

Karrieretechnisch scheint es für Tim Mälzer (abgesehen von einem Unfall in einer TV-Show) mehr als gut zu laufen: Der TV-Koch ist fachlich so gefragt wie nie, hat in der ARD sogar seine eigene Sendung. Doch dass sein Leben nicht immer glatt verlief, berichtet der 47-Jährige jetzt völlig offen in der RTL-Sendung „Jenke Über Leben“: Es es geht unter anderem um Burnout und sein früheres Alkohol-Problem.

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Burnout durch Stress 

Bereits mit 30 Jahren war Tim ein gefragter Koch, eilte von Termin zu Termin und absolvierte schließlich 500 Sendungen in drei Jahren. Doch mit dem Erfolg kam auch der Stress und wie der TV-Koch in „Jenke Über Leben“ erklärt, hatte er irgendwann aufgrund seines Berufs kein Privatleben mehr - was den heute 47-Jährigen mehr als deprimierte: „Ich bin wahnsinnig einsam geworden dadurch, kein Partner, kein Familienmitglied, kein Freund hat Kontakt zu mir bekommen.“ Schließlich machte der Stress, seine Karriere voranzutreiben und sich daneben noch um den eigenen Laden zu kümmern, den beliebten Koch krank. Er gibt zu: „Ich bin in eine Art Burnout gerutscht.“

Alkohol als Betäubungsmittel 

Weil der heute 47-Jährige aber nach einem vollen Berufsalltag nicht einfach abschalten konnte, stürzte er sich ins Nachtleben, betäubte mit viel Alkohol sein Gefühl der Einsamkeit. Wie hohe Mengen an Alkohol in dieser Zeit tatsächlich geflossen sind, will der 47-Jährige jedoch nicht verraten - er schließt das Thema lediglich mit dem Satz: „Wer säuft und noch sagen kann, wie viel er säuft, hat nicht gesoffen." 

Mittlerweile hat der beliebte TV-Koch allerdings die schwere Phase in seinem Leben überwunden und kann mit dem Stress deutlich besser umgehen. Auch wenn er weiterhin sehr selbstkritisch ist und gerne auf die Perfektion hinarbeitet, weiß er doch, dass er sich im großen Ganzen auf einem guten Weg befindet: „Für hier und jetzt bin ich mit mir für das, was ich bin, wer ich bin und wie ich bin, auf einem ganz hohen Level der Selbstzufriedenheit.“   

• Simon Nowak
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