Er kippt geschmolzenes Aluminium in ein Wespennest

Er kippt geschmolzenes Aluminium in ein Wespennest

Als ein junger Mann namens Ben dieses Loch in seinem Garten entdeckt, versteht er sofort, um was es sich handelt. Sein Lösungsansatz: Er kippt geschmolzenes Aluminium hinein!

Zugegeben, ein Wespennest in der Nähe deines Hauses kann sehr ärgerlich sein. Und obwohl es Hausmittel gibt, um Wespen loszuwerden, kann man auch andere schwerere Geschütze auffahren. Dazu braucht man einen Schmelztiegelofen und mehrere Stäbe Aluminium. Wenn du all diese Materialien hast, kannst du an die Arbeit gehen. 

Derjenige, der dieses Experiment bereits durchgeführt hat, ist Ben, der Moderator von PressTube, der Tausende dieser Insekten in einem riesigen Nest gefunden hat. Die Form und Größe des Nests sind wahnsinnig spannend und das Endergebnis ist bewundernswert. 

Auch wenn du jetzt vielleicht denkst, dass am Ende Tausende von Wespen von geschmolzenem Aluminium lebendig verbrannt werden und es eine unverhältnismäßige Lösung gegen das Problem ist, ist es doch andererseits wahr, dass sie eine der effektivsten ist.

Der Unterschied zwischen Wespen und Bienen

Ein Bienennest ist nicht das gleiche wie ein Wespennest. Während ersteres für unser Ökosystem von entscheidender Bedeutung ist, kann letzteres zu einer echten Gefahr für den Menschen werden.

Wenn du ein Bienennest in der Nähe hast, musst du die zuständigen Behörden bitten, es zu entfernen und an einen sicheren Ort zu bringen, an dem sie nicht stören. Wenn du aber ein Wespennest hast, ist es das Beste, es zu zerstören. 

Das Problem der asiatischen Wespen in Spanien

Der Norden Spaniens ist im vergangenen Sommer stark von der sogenannten Vespa velutina asiatischer Herkunft bevölkert gewesen, die eine Bedrohung für die heimischen Bienen darstellten. Viele der Bienenstöcke in der Region mussten seitdem von den Imkern aufgegeben werden. 

Dies beunruhigte die nordspanischen Imker sehr, da sie mit dem Absterben ihrer Bienenstöcke auch ihre Honigproduktion in Gefahr sahen. Deshalb wollte die Vereinigung von Imkern in Cantabria (Federación de Asociaciones de Apicultores de Cantabria) eine Lösung finden. Etwa 30.000 Vespa velutina wurden eingefangen, was beweist, dass die Insekten dort einen sehr guten Lebensraum gefunden hatten. 

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Sie schneiden ein Wespennest auf

Auch wenn die Sorge in erster Linie der Honigproduktion gilt, sind auch die Stiche dieses Insekts besorgniserregend: In nur zwei Monaten sterben drei Menschen an Wespenstichen, allesamt Männer zwischen 44 und 78 Jahren. Die drei waren gegen Wespen allergisch, weshalb die Ärzte nichts für sie tun konnten. 

Diese Insektenart breitet sich besonders in Spanien und Frankreich immer schneller aus, aber auch in Deutschland wurde sie bereits gesichtet. Wenn du nicht allergisch bist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn du ein Nest in der Nähe findest. Aber es ist immer besser, Spezialisten zu rufen, wenn du nicht gestochen werden willst. 

• nina brandtner
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