Darum kann es gefährlich sein sich die Testvideos von Sportlern anzuschauen

Darum kann es gefährlich sein sich die Testvideos von Sportlern anzuschauen

Es wird immer mehr zum Trend die Ernährungsweisen von Sportstars zu übernehmen. Doch dabei machen viele einen Fehler. Wir verraten euch, warum ihr auf keinen Fall die Testvideos der Sportstars nachmachen solltet! 

 

Wir vergleichen uns immer gerne mit den besten Sportlern der Welt. Der neuste Trend ist es, die Ernährungsweise der Stars zu übernehmen. Allerdings sollte man vorsichtig mit diesen Experimenten sein.  

Die Kalorien werden oft falsch gezählt

The Mountain aus Game of Thrones hat für seine Arbeit eine ganz bestimmte Ernährung, bei der er manchmal über 10.000 Kalorien pro Tag konsumiert. Das deckt den Energiebedarf des stärksten Mannes der Welt, den er braucht, um sein Training und seinen Lebensrhythmus durchzuhalten. Allerdings kann jemand, der ihm nacheifern möchte, leicht vergessen, darauf zu achten, wie genau er seine Ernährung gestaltet und sich ausschließlich auf die Kalorien fokussieren.

Oft kommen in den Videos der Stars unpassende Nahrungsmittel wie z.B. Süßigkeiten, Pizza oder Fast Food vor. Diese enthalten natürlich viele Kalorien und jede Menge Zucker, was dazu führt, dass sie nicht mit dem Treiben von Hochleistungssport zusammenpassen. Zwar hat Michael Phelps zugegeben, dass er während den Olympischen Spielen 12.000 Kalorien pro Tag verschlingt, aber natürlich nimmt er diese nicht in Form von Oreo-Keksen und Limonade auf, um seine Medaillen zu gewinnen.

Challenges bei einer Mahlzeit anstelle eines Tages

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Der zweite Fehler ist noch offensichtlicher: Anstatt die Kalorien über den Tag zu verteilen, nehmen die Nachahmer in der Regel alle Kalorien während einer Mahlzeit zu sich. Der Cheat Day von Dwayne Johnson findet nicht zwischen 12 und 13 Uhr in der Mittagspause statt. Wenn davon die Rede ist, wie viele Kalorien „pro Tag“ konsumiert werden, heißt das natürlich über den ganzen Tag hinweg.

Es ist also nicht verwunderlich, dass viele Tester es nicht schaffen oder sich fast erbrechen müssen. Ganz davon abgesehen handelt es sich hier auch noch um die teilweise sehr extreme Verschwendung von Nahrungsmitteln. Mit anderen Worten: Schaut euch diese Videos besser nicht an und konzentriert euch lieber auf etwas ernsthafteres und realistischeres.

Simone Haug
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